Das ehemalige Corpshaus Teutonia in Freiberg

Das Gebäude in der Nonnengasse 35, in dem sich heute der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB), Ständige Bauleitung Freiberg, befindet, hat bereits eine wechselvolle 110-jährige Geschichte hinter sich. 1909 entstanden als Korporationsbau "Teutonia", gelangte es nach dem Verbot der Korps und Burschenschaften in der NS-Zeit in den Besitz der Bergakademie Freiberg. Diese nutzte es - neben der Unterbringung des Institutes für Geophysik - von 1944 bis 1948 als Bibliothek und von 1949 bis 1952 als Mensa. Heute ist das Gebäude nicht mehr in Nutzung der TU Bergakademie Freiberg, legt aber in seinem Äußeren und Inneren noch immer bauliches Zeugnis seiner Vergangenheit ab: weitgehend ursprünglich erhaltene Jugendstilfassade, Interieurs aus der Entstehungszeit (Kamin, etc.), alter Versammlungsraum mit historischen Glasfenstern, Fechtboden im Keller.

16 Alumni nutzten Ende März 2019 die Gelegenheit eines Rundganges, auf dem uns Herr Jörg Scholich als Außenstellenleiter des SIB auch die aktuellen Bauaufgaben des Freistaates Sachsen in Freiberg näher brachte. Unter den Teilnehmern waren auch Alumni, die das Gebäude noch von früher, beispielsweise als Institut für Geophysik oder Räumlichkeit für den Englischunterricht an der Bergakademie, kannten. So wurde der Rundgang mit der einen oder anderen Anekdote ergänzt.

Im Anschluss fand ein gemütlicher Ausklang bei Kaffee und Kuchen im Campus-Café im SIZ statt.

Historisches Gebäude mit Turmanbau
16 Personen sitzen bzw. stehen um einen großen Tisch herum
Glasfenster mit Darstellung einer Freiberger Straße
Foto einer Decke an der eine Lampe hängt
Vier Personen stehen in einem Raum
Inschrift in einem Kamin 12. Oktober 1909
Personen stehen in einem historischen Dachstuhl
Holzbalkenkonstruktion
Treppe
Personen sitzen in einem Café an Tischen