David Krieg

interviewed im September 2018

Steckbrief

Dr. David Krieg
IT Consultant für ServiceNow bei der agineo GmbH.
Studienrichtung: Angewandte Mathematik

Vita

Der gebürtige Oschatzer Dr. David Krieg studierte von 2007 bis 2012 Angewandte Mathematik an der TU Bergakademie Freiberg. Seine Promotion schloss sich direkt an sein Studium an. Für besonderes soziales Engagement und Eintreten für die Belange der Studierenden erhielt er 2014 im Rahmen der Akademischen Feier den Friedrich-Wilhelm-von-Oppel-Preis des Freunde und Förderer der TU Bergakademie Freiberg e. V. Aktuell arbeitet er als IT Consultant für ServiceNow bei der agineo GmbH.

Interview

Sie haben in Freiberg studiert. Was hat Sie dazu bewogen, ein Studium an der Bergakademie anzutreten?

Es gab einige Faktoren, die Freiberg als Studienort und die TU als Universität attraktiv gemacht haben. Zunächst einmal liegt Freiberg weder zu weit noch zu nah an meinem Heimatort Oschatz. Dann hat sowohl die Stadt als auch die TU eine für mich sehr angenehme Größe. Insbesondere das Verhältnis von Studierenden zu Dozenten an der Fakultät 1 erlaubt eine unvergleichliche Qualität in der Studienbetreuung. Und last but not least hatte die Bergakademie mit dem Studiengang „Angewandte Mathematik“ ein Alleinstellungsmerkmal in Ostdeutschland.

Welche nachhaltigen Erinnerungen verbinden Sie mit Ihrer Zeit an der TU Bergakademie Freiberg?

So viele, dass eine umfassende Antwort den Rahmen dieses Formates hier deutlich sprengen würde. Ich beschränke mich also auf eine bloße Aufzählung: Mathematik, WG, Theater, Quantentheorie, terra mineralia, Informatik, Drehrohr-Ofen, Tennis, Frühjahrsakademie, Kreispackungen, Fakultätsrat, Drachenhort, Lumbricus Terrestris, Bowling, Hiwi-Jobs, Computerspiele, Agentur für Arbeit, Spaziergänge und last but not least Hochzeit und Baby. Die Interpretation der Reihenfolge in der Aufzählung bleibt der Kreativität des Lesers überlassen.

Wenn Sie mit Ihrem heutigen Wissen auf Ihr Studium zurückblicken: Gibt es etwas, das Sie anders machen oder worauf Sie achten würden?

Es gibt hin und wieder in meinen Mitschriften große weiße Flächen, auf denen steht „bei Vorlesung gefehlt, bitte nachtragen“. Inzwischen weiß ich: es ist sehr von Vorteil besagte Nachtragungen vor der dazugehörigen Prüfung zu machen.

Was möchten Sie den aktuellen Studierenden in Freiberg als Tipp mit auf den Weg geben?

Wenn ihr nicht gerade promovieren wollt, dann versucht schon eure Bachelorarbeit, spätestens aber die Master- bzw. Diplomarbeit in Kooperation mit einem Unternehmen zu schreiben. Damit habt ihr vielleicht gleich einen zukünftigen Arbeitgeber, oder zumindest wertvolle praktische Erfahrungen für spätere Bewerbungen. Und wen das nicht überzeugt: in der Regel bezahlen euch Unternehmen dafür Geld und vergeben außerdem bessere Noten als Professoren.

Haben Sie heute noch berufliche oder private Kontakte zur TU Bergakademie Freiberg?

Ich kenne noch ein paar Studierende, Doktoranden und Mitarbeiter der TU. Außerdem versuche ich weiterhin bei der Frühjahrsakademie der Fakultät 1 mitzuwirken. Und vielleicht kann man mich in Zukunft das eine oder andere Mal bei der ORTE antreffen.

Verraten Sie uns zum Schluss Ihr Lebensmotto?

„Mehr als alles kann man nicht geben.“ Sprich, wenn ich etwas tue, und wenn ich
dabei 100% gebe, dann spielt das Ergebnis keine Rolle mehr. Hatte ich Erfolg? Natürlich. Ging etwas schief? Schade, aber das war dann wohl nicht zu vermeiden. Wer nicht halbherzig handelt, der braucht sich auch nicht (über sich) zu ärgern.