Daniel Falk

interviewed im April 2018

Steckbrief

Daniel Falk
Promotionsstudent in Irland
Studienrichtung: Geologie/Mineralogie

Vita

Daniel bezeichnet sich selbst mit einem Augenzwinkern als Gelegenheits-Poet und -Lyriker. Aber seine große Leidenschaft gilt den Dinosauriern und seinem Sport. Seit 19 Jahren schwimmt der studierte Geologe erfolgreich im Verein - und auch die TU Bergakademie Freiberg hat er bereits mehrfach gebührend vertreten. Viele Jahre war er Trainer im Universitätsschwimmteam „SharkHunter“. Aktuell beendete Daniel ein Museumsvolontariat am Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe und vermutlich verschlägt ihn ein Promotionsstipendium in der nächsten Zeit dauerhaft nach Irland.

Interview

Sie haben in Freiberg studiert. Was hat Sie dazu bewogen, ein Studium an der Bergakademie anzutreten?

Mein Kindheitstraum war es, seit eh und je ein Dinoforscher zu werden. Während des Abiturs informierte ich mich und kam zu dem Schluss ein Geologie-Studium zu absolvieren, um meinem Wunschtraum schrittweise näher zu kommen. Dieses sollte der Selbstständigkeit halber, fern von meiner Heimat sein. Nach einem langen Telefonat mit Professor J. W. Schneider, in dem er mitreißend von seiner gerade abgeschlossenen Frankreich-Grabung berichtete, war die Faszination für Geologie und Paläontologie an der Bergakademie entflammt.

Wenn Sie mit Ihrem heutigen Wissen auf Ihr Studium zurückblicken: Gibt es etwas, das Sie anders machen oder worauf Sie achten würden?

Im Nachhinein hätte ich gern mehr Engagement in den Hochschulgremien (FSR, STURA etc.) gezeigt und ein ERASMUS-Semester im englischsprachigen Ausland durchgeführt. Nicht zu vergessen, dass ich auch etwas weniger schüchtern gegenüber den Kommilitoninnen hätte sein können.

Was möchten Sie den aktuellen Studierenden in Freiberg als Tipp mit auf den Weg geben?

Nutzt die Zeit, die Flexibilität, den Spaß und die Selbstverwirklichung während des Studiums. Nach dem Studium wird vieles starrer. Keine Erinnerung ist beständiger als die verkaterte Morgenstimmung nach einer durchzechten Nacht mit dem besten Kumpel in der 07:30 Uhr-Mathe-Vorlesung.

Was ist aus Ihrer Sicht das besonders Interessante an Ihrer jetzigen Tätigkeit?

Die Vielfältigkeit der Naturwissenschaften – weit über die Geowissenschaften hinaus. Zudem steckt ein Museum voller Überraschungen …

Haben Sie heute noch berufliche oder private Kontakte zur TU Bergakademie Freiberg?

So einige. Und vermutlich noch lange. Freunde, Dozenten, Unimitarbeiter. Hier zahlt sich der Trainer im Uni-Sport ganz besonders aus. Zumal viele fortgegangene Freiberger auch auf Distanz noch zusammenhalten. Dies bewahrt nicht nur Freundschaften, sondern schafft auch ein riesiges wissenschaftliches Netzwerk!

Verraten Sie uns zum Schluss Ihr Lebensmotto?

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Ohne diesen Spruch hätte ich mich so einiges nie getraut. Denn (fast) nichts muss einem selbst peinlich sein. Doch gilt es immer mit Bedacht zu handeln, denn: Nicht durch Aufschlagen, sondern durch Ausbrüten wird aus dem Ei ein Küken!

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