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Mathematik und Naturwissenschaften
Sammlung anorganisch-chemischer Präparate
Sammlung anorganisch-chemischer Präparate


Bild oben: Probe des Ausgangsmaterial Argyrodits und des daraus gewonnen Germaniumssulfids von Winkler, 1885.
Bild unten: Proben von Platin-Asbest, die Winkler 1875 bei der Entwicklung des Schwefelsäure- Kontaktverfahrens einsetzte.
Die Sammlung enthält ca. 1.500 anorganisch-chemische Präparate. Ihr Ursprung geht auf Clemens Alexander Winkler (1838-1904) zurück, der sie für seine Lehrveranstaltungen aufbaute. Die meisten Proben hat Winkler an der Bergakademie selbst synthetisiert, einige hatte er bereits aus seiner vorangehenden Tätigkeit in einem Blaufarbenwerk mitgebracht und weitere erhielt er als Geschenk oder im Tausch von Fachkollegen. Historisch besonders bedeutende Stücke sind die Originalprobe des Argyrodits, aus der Winkler 1886 das Germanium extrahierte oder eine Probe von metallischem Gallium, das sein Entdecker L. de Boisbaudran der Bergakademie schenkte. Die Sammlung wurde auch von Winklers Nachfolgern weiter gepflegt und ausgebaut.
Zugänglichkeit
Die Sammlung wird noch als Lehrsammlung in der anorganischen Chemie genutzt. Darüber hinaus ist sie nur Ausnahmefällen zugänglich.
Kontakt:
Dr. Jörg Zaun
Telefon: (03731) 39-3476
E-Mail-Adresse:
Telefon: (03731) 39-3476
E-Mail-Adresse:

