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    Hochdruckforschungszentrum Personen
    Auf dem Foto von links nach rechts die Professoren: Edwin Kroke, Gerhard Heide, Hans-Jürgen Seifert, Matthias Reich, David Rafaja, Jens Kortus, Lutz Krüger, Heinz Konietzky

    Dr.-Erich-Krüger-Forschungskolleg

    Logo Hochdruckforschungszentrum

    Freiberger Hochdruck-Forschungszentrum (FHP)

    Wir machen Druck!


    Grundkonzept

    Wesentliche technologische Fortschritte, welche den Standort Deutschland nachhaltig stärken, werden immer mehr durch neue Werkstoffe und optimierte Technologien realisiert. Im Spannungsfeld zwischen der Schonung von Ressourcen und gesteigerter Produktivität nehmen Werkstoffentwicklungen durch innovative Herstellungsverfahren einen immer größeren Stellenwert ein. Übergeordnetes Ziel unserer Forschungsgruppe ist die Nutzung hoher Drücke zur Materialentwicklung, der Optimierung und Charakterisierung der Eigenschaften sowie die Überführung des Erkenntnisgewinns in marktfähige Produkte. Unsere Vision ist die Herstellung extrem harter Werkstoffe. Im Vergleich zu Diamant sollen diese Materialien kostengünstiger herstellbar sein sowie eine höhere Temperatur- und Korrosionsbeständigkeit aufweisen.

    Ein anwendungsnahes Beispiel stellt die bisher nicht gelungene Synthese von Schneidstoffen für Bohrkronen in der Tiefbohrtechnik im Hartgestein oder in Werkzeugen für die Gewinnung von Rohstoffen dar. Eine deutlich verbesserte Standzeit könnte erhebliche Fortschritte in der Geothermie, einer Schlüsseltechnologie zur nachhaltigen Nutzung von Energie, bringen. Verbundwerkstoffe könnten weiterhin völlig neue Anwendungsgebiete erschließen oder in bestehenden Technologien, wie dem Turbinenbau, zu erheblichen Leistungssteigerungen führen. Ein weiteres Beispiel stellt die Entwicklung von Hartstoffen für die Hochgeschwindigkeitszerspanung im Maschinenbau dar.


    Aufbau, Ziele und Aufgaben des FHP

    Ziel unserer Forschergruppe ist die Nutzung des Drucks zur Entwicklung von Materialien. Dazu sollen bereits bestehende Kompetenzen auf den Gebieten:

    - der Hochdrucksynthese
    - der Prüfung unter extremen Belastungen (Druck, Temperatur, Geschwindigkeit),
    - der Mikrostrukturcharakterisierung und Modellierung,
    - der Schockbelastung,
    - der Modellierung von Werkstoffbildungsvorgängen
    - und der anwendungsorientierten Forschung

    fakultätsübergreifend gebündelt werden. Durch ganz unterschiedliche aber komplementäre Hochdrucksynthesetechniken sollen neue Hochleistungswerkstoffe entwickelt werden. Die im Fokus stehenden Materialien und Bedingungen sollen bewusst dem Technik- und Geobereich entsprechen.

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    • Aktualisierung: 09.10.2012,
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