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  • Mineralogische Sammlung

    Mit der Freiberger Mineralogischen Sammlung sind solche berühmte Namen wie Abraham Gottlob WERNER (1749-1817), Carl Friedrich Christian MOHS (1773-1839), Friedrich August BREITHAUPT (1791-1873), Albin Julius WEISBACH (1833-1901), Friedrich Ludwig Wilhelm KOLBECK (1860-1943) und Helmut v. PHILIPSBORN (1892-1983) verbunden, die jeweils für Verwaltung, Erweiterung und Komplettierung der Bestände zuständig waren. Mit Neueröffnung der Bergakademie im Jahre 1946 übernahmen Friedrich LEUTWEIN (1911-1974) und im Jahre 1958 Hans Jürgen RÖSLER (geb. 1920) die Leitung der Sammlung. Es wurde ein umfangreiches internationales Tauschnetz aufgebaut, um die Komplettierung auch unter schwieriger finanzieller Lage fortführen zu können.

    Virtueller Rundgang Virtueller Rundgang

    Die Exposition besteht aus mehreren Teilen:

    • Die systematische Ausstellung ist nach der Gliederung von H. STRUNZ und dem Lehrwerk "Spezielle Mineralogie" von H.J. RÖSLER geordnet. Dabei werden sowohl kristallchemische Daten als auch genetische Beziehungen berücksichtigt.
    • Eine regionale Ausstellung zeigt Minerale der östlichen Bundesländer mit dem Schwerpunkt: "Minerale des Erzgebirges".
    • Sonderausstellungen widmen sich z.B. folgenden Themen:
      • Kristallographie
      • Schmuck- und Edelsteine
      • Meteoriten
      • Pseudomorphosen
      • Whewellit
      • Minerale in Organismen
      • Historische Minerale und Sächsische Typlokalitäten
      • Verkieseltes Holz
      • Bernstein

    Bedeutende historische Bestände der Sammlung sind die Originale der Mineralentdeckungen WERNER's, BREITHAUPT's und WEISBACH's, sowie der Rittersgrüner Meteorit und der WERNER-Nachlaß. An Bedeutung vergleichbare neuere Bestände sind eine Proustit-Kollektion von Schlema, Silberstufen von Pöhla, Wismutkristallstufen von Schlema und Whewellitkristalle aus Freital, Schlema und Ronneburg.

    Die Sammlung umfaßt heute ca. 80.000 inventarisierte Stufen.

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    • Aktualisierung: 02.12.2008,
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