Wirtschaftsregion Mittelsachsen

In einem Umkreis von 50 km um die TU Bergakademie Freiberg ist die Region mit ca. 1,8 Mio. Einwohnern dicht besiedelt und hoch industrialisiert. Viele der erfolgreichen Industrien leiten ihren Ursprung unmittelbar aus der Verbindung mit dem Bergbau und Hüttenwesen ab und stehen damit in einer besonderen Verbindung zur TU Bergakademie Freiberg. Wichtige Industriezweige der Wirtschaftsregion Mittelsachsen sind:

  • Automobil- und Zulieferindustrie
  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Halbleiterindustrie
  • Mikroelektronik
  • Werkstofferzeugung und -verarbeitung
  • Werk- und Rohstoffrecycling
  • Geotechnik und Bergbau
  • Solar- und Energietechnik

Ein besonderes Merkmal der regionalen Wirtschaftsstruktur ist ihre mittelständische Prägung. Der überwiegende Teil der Wirtschafts- und Innovationsleistung wird durch kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) realisiert, wobei zahlreiche „Hidden Champions“ in ihrem Bereich als Weltmarktführer gelten. In lediglich 1,6% der sächsischen Unternehmen arbeiten mehr als 500 Beschäftigte. Dies entspricht weniger als die Hälfte des Bundesdurchschnitts.

Maßgeblich für die Technologie- und Innovationsstärke der Region ist die hohe Dichte wissenschaftlicher Einrichtungen mit Ausrichtung auf die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik). Im regionalen Umfeld der TU Bergakademie Freiberg exisitieren zwei weitere technische Universitäten, zwei Fachhochschulen sowie zwölf Fraunhofer-Institute, drei Institute der Leibniz-Gesellschaft, drei Institute der Max-Planck-Gesellschaft und zwei Helmholtz-Einrichtungen. Die einzelnen Einrichtungen ergänzen sich inhaltlich und kooperieren erfolgreich untereinander und mit der sächsischen Wirtschaft.