Internationale Universität

Als weltweit älteste aktive montanwissenschaftliche Universität pflegt die TU Bergakademie Freiberg enge Beziehungen zu Partnern in allen Teilen der Erde. Wesentliche Branchen, welche die Universität mit wissenschaftlichen und technologischen Lösungen unterstützt, sind global vernetzt. Auch die Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung weist daher einen hohen Grad an Internationalisierung auf.

Ein großer Teil der Forschung in den profilbestimmenden Bereichen der TU Bergakademie Freiberg erfolgt deshalb in Kooperation mit überregional bedeutenden Unternehmen und Organisationen. So werden Beziehungen zu nahezu allen international relevanten Akteuren des Bergbaus, der Rohstoffwirtschaft und Grundstoffindustrie, der Metallerzeugung sowie der Energie- und Umwelttechnik gepflegt.

Neben der unmittelbaren Zusammenarbeit mit einzelnen Unternehmen unRCF eit raw materialsd Institutionen ist vor allem die Mitwirkung in internationalen Netzwerken und Verbänden ein wesentliches Instrument des Ideen-, Wissens- und Technologietransfers. So wurde im Jahr 2015 mit dem EIT RawMaterials der weltweit größte Innovationsverbund führender Unternehmen, Hochschulen und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen im Bereich der Rohstoffwirtschaft mit mehr als 120 Partner geschaffen.

Ihren hervorragenden weltweiten Ruf hat die TU Bergakademie Freiberg genutzt, um mehrere internationale Netzwerke zu initiieren. Beispielhaft dafür sind das Deutsch-Russische Rohstoff-Forum, als wichtigste Plattform der Deutsch-Russischen Kooperation für die Rohstoff- und Energiewirtschaft und -politik, sowie das Weltforum der Ressourcenuniversitäten für Nachhaltigkeit. Als Mitglied des bei der UN akkreditierten World Energy Council, wirkt die Universität zudem unmittelbar an der Diskussion energiewirtschaftlicher Fragen von weltweiter Relevanz mit. Verbindungen zu außereuropäischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen bestehen unter anderem nach Bolivien, Chile, China, die Mongolei, Mosambik, Südafrika und Vietnam.

Regionale Partner werden in die bestehenden Kooperationen eingebunden, um Zugänge zu neuen Märkten und internationalen Kontakten zu erschließen. So kann die Universität dazu beitragen, Partnern vor Ort eine weltweite Plattform für ihre Expertise zu bieten.