Unsere Veranstaltungen

 

Die TU Bergakademie möchte ihre Deutschlandstipendiaten als Gruppe ansprechen. Für diese Gruppe werden vielfältige Veranstaltungen angeboten, die es den Stipendiaten ermöglichen, untereinander und mit ihren Förderern in Kontakt zu kommen. Es wird eine Plattform geschaffen, die den Stipendiaten den Austausch und die Intensivierung der Beziehung untereinander und zu ihren Förderern erlaubt.

Seminare & Workshops

Exklusiv für die Deutschlandstipendiaten wurden und werden Seminare und Workshops angeboten, in denen sie ihre Schlüsselkompetenzen weiter ausbauen können. So organisierte die Bergakademie den Workshop „Stil und Etikette“, in dem gutes Benehmen und die richtigen Umgangsformen im Vordergrund standen. Geübt und vertieft wurden moderne Umgangsformen im beruflichen Alltag und zu besonderen Anlässen. In den Seminaren „Die gelungene Präsentation – der souveräne Auftritt“ und „Texte schreiben, den Leser überzeugen!“ erhielten die Stipendiaten Anregungen und Tipps zur Gestaltung guter Vorträge, überzeugender Texte und wirkungsvoller Internetauftritte.  

Aktuell:

Montag, 10. November 2017, 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr, Raum E.06 im Mittelbau, Akademiestraße 6, max. Teilnehmerzahl: 15 Personen

Thema: "Stressmanagement statt Rädchen im Getriebe"

Anmeldung bitte unter: Diana [dot] Gierschatzuv [dot] tu-freiberg [dot] de

 

Urkundenübergabe in der Neuen Mensa

Gruppenbild Stipendiaten Sommersemester 2017Am 1. Juni 2017 konnten weitere 60 Stipendiaten ihre Deutschlandstipendienurkunden in Empfang nehmen. "Ich bin sehr stolz auf die Leistungen sowie den gesellschaftlichen und sozialen Einsatz unserer Studierenden", so Prof. Dr. Rogler. Sie sieht die Chancen des Deutschlandstipendiums für die Studierenden nicht nur in der finanziellen Förderung, sondern auch in den damit verbundenen Praxiskontakten.

Im Anschluss besichtigten die Teilnehmer die Labore des Clemens-Winkler-Baus, das Institut für Metallformung oder die Werkstatt des Racetech Racing-Teams der TU Bergakademie Freiberg.


Urkundenübergabe mit Experimentalvorlesung

 Urkundenübergabe Deutschlandstipendium im WS 16/17Bereits im sechsten Jahr erhielten Freiberger Studierende das Deutschlandstipendiums für ihre herausragenden Leistungen. Am 15. November 2016 überreichte Prof. Merkel den 26 neuen Stipendiaten ihre Urkunden. Damit wurden im Jahr 2016 insgesamt 83 Stipendien vergeben.

"Dank der Unterstützung durch die regionale und überregionale Wirtschaft und private Stifter können wir unseren Studierenden mit dem Deutschlandstipendium eine attraktive und flexible Möglichkeit der Studienfinanzierung anbieten", erklärt Prof. Merkel. Insgesamt zählt die TU Bergakademie Freiberg 35 regionale und überregionale Förderer. Neu dazugekommen sind in diesem Semester die ACTech GmbH, die Wacker Chemie AG sowie die Saxonia Edelmetalle GmbH.

Prof. Kroke bei ExperimentierenTraditionell wurde die Urkundenübergabe mit einer gemeinsamen Unternehmung verknüpft. Diesmal führte der Weg die neuen Stipendiaten und die Förderer in den Chemie-Hörsaal des Clemens-Winkler Baus. Dort stellte Prof. Edwin Kroke in einer kleinen Experimentalreise "Vom Silber zum Silizium" ausgewählte Elemente des Periodensystems vor. Die Zuschauer konnten bei Experimenten zuschauen, wie eine Knallgasprobe mit Wasserstoff funktioniert, wie man ein sogenanntes Platinherz und eine Jod-Uhr herstellen kann oder wie sich Blitze unter Wasser erzeugen lassen.


Fünf Jahre Deutschlandstipendium

Gruppenfoto der DeutschlandstipendiatenBereits im fünften Jahr vergab die TU Bergakademie Freiberg Deutschlandstipendien an ihre Studierenden. Im Sommersemester 2016 zählt die Universität 72 Stipendiaten, die eine finanzielle Förderung erhalten. "Mit dem Deutschlandstipendium haben wir die Möglichkeit, Studierende mit sehr guten Leistungen zu fördern und so unseren wissenschaftlichen Nachwuchs zu stärken", erklärt Prof. Broder J. Merkel, Prorektor für Strategieentwicklung. Insgesamt zählt die TU Bergakademie Freiberg über 30 regionale und überregionale Förderer. Zur Urkundenübergabe am 1. Juni 2016 im Senatssaal der TU Bergakademie Freiberg waren unter anderem die SolarWorld Innovations GmbH, die MIBRAG, enviaM, der Soroptimistische Hilfe Freiberg e.V., die Taubert Consulting GmbH, die Schmiedwerke Gröditz GmbH sowie Frau Dr. Erika Krüger von der Dr.-Erich-Krüger-Stiftung und die privaten Förderer Herr Jürgen Riesch aus Niedersachsen und Herr Jürgen Schellig (Absolvent unserer Universität) anwesend. Eine Stadtführung mit dem schönen Titel "Silberklang und Berggeschrey" durch Freibergs historische Altstadt rundete diesen erlebnisreichen Tag ab.


Karzer und Historicum

Gruppenbild DeutschlandstipendiatenBereits zum zehnten Mal würdigt die TU Bergakademie Freiberg die herausragenden Leistungen ihrer Studierenden mit der Vergabe der Deutschlandstipendien. Die Urkunden erhielten die 32 neuen Stipendiaten am 2. Dezember 2015 im Senatssaal von Professor Broder J. Merkel, Prorektor für Strategieentwicklung. Im Anschluss nutzten die Studierenden und die Förderer die Möglichkeit den Karzer (der historische Arrestraum für Studenten der Bergakademie ist der einzige erhaltene Karzer an einer deutschen Technischen Universität) sowie das Historicum zu besichtigen.


Klosterpark Altzella Nossen

Gruppenfoto der DeutschlandstipendiatenSeit mittlerweile vier Jahren ist das Deutschlandstipendium fest in Freiberg verankert. Mit einem kleinen Festakt im Bibliothekssaal der Klosterparkanlage in Altzella in Nossen erhielten die insgesamt 87 Studierenden aller Fachrichtungen im Sommersemester 2015 ihre Urkunden. Damit verzeichnet die TU Bergakademie Freiberg einen neuen Rekord. Eine fachkundige Führung durch die Klosterparkanlage rundete diesen schönen Tag ab.


Freiberger Brauhaus

Deutschlandstipendiaten im Freiberger BrauhausIm Wintersemester 2012/2013 besuchten die Deutschlandstipendiaten gemeinsam mit ihren Förderern das Freiberger Brauhaus. Das Unternehmen braute 1863 als erste Brauerei in Sachsen unter der Bezeichnung „Freiberger Böhmisch“ ein Bier nach Pilsner Art. Inzwischen werden im Freiberger Brauhaus 12 verschiedene Biersorten hergestellt. 

Zunächst wurden die Stipendiaten und Förderer durch die Brauerei geführt und mit der Bierherstellung vertraut gemacht. Anschließend überreichte der Prorektor für Strukturentwicklung, Professor Dirk C. Meyer, weiteren 20 Deutschlandstipendiaten ihre Urkunden.


 Ehemalige Silberminen Freibergs 

Gruppenbild Deutschlandstipendiaten Ratsdiele Rathaus FreibergIm Sommersemester 2012 empfing der Freiberger Oberbürgermeister, Bernd-Erwin Schramm, 53 neue Deutschlandstipendiaten im Foyer des Freiberger Rathauses und beglückwünschte sie zu ihrem Erfolg. Im Anschluss daran besichtigten die Stipendiaten gemeinsam mit ihren Förderern das Besucherbergwerk „Alte Elisabeth“.  In diesem einmaligen Denkmal des erzgebirgischen Bergbaus aus dem 19. Jahrhundert unternahmen sie eine Übertageführung durch die alten Schachtgebäude der Schachtanlage, einschließlich des Besuchs der ehemaligen Betstube mit Orgel und der Vorführung einer 12-PS-Balancier-Dampfmaschine, welche 1848 in Betrieb genommen wurde. Ihre Urkunden erhielten die Stipendiaten im Beisein ihrer Förderer im festlichen Ambiente des sogenannten „Drusenkabinetts“ in den Räumen einer weiteren ehemaligen Freiberger Silbermine, der „Reichen Zeche“.


Glockenturm & Silbermannorgel

Deutschlandstipendiaten Dezember 2011Im Wintersemester 2011/2012 lud die Bergakademie ihre Deutschlandstipendiaten in die Freiberger Pfarrkirche St. Petri ein. Die Kirche wurde als romanische Basilika vor 1190 auf dem höchsten Punkt der Innenstadt erbaut. Die Stipendiaten und ihre Förderer wurden auf den 72 m hohen Petriturm geführt, der im Mittelalter als Wohnung für die städtischen Türmer diente und von dem aus man einen Blick weit über Freibergs Altstadt hinaus genießen kann. Danach stellte der Kantor die Funktionsweise der in der Kirche befindlichen Silbermannorgel vor. Das Instrument ist mit 32 klingenden Registern die größte zweimanualige Orgel Gottfried Silbermanns. Als besonderen Höhepunkt gab der Kantor ein kleines Orgelkonzert. 

Anschließend fanden sich Stipendiaten und Förderer in gemütlicher Runde zum vorweihnachtlichen Kaffeetrinken zusammen. In diesem Rahmen wurden fünf neu hinzugekommenen Stipendiaten ihre Urkunden durch Professor Bernd Meyer überreicht. In kurzen Vorträgen berichteten einige Stipendiaten über Möglichkeiten und Freiräume, die sich ihnen durch das Deutschlandstipendium zusätzlich eröffnen.


Manufaktur der Träume

Deutschlandstipendiaten 2011Für die feierliche Überreichung der ersten Stipendien sah die Bergakademie etwas Besonderes vor: Am 9. Juni 2011 lernten die Deutschlandstipendiaten im Schloss Freudenstein in Freiberg ihre privaten Stipendiengeber in zwangloser Runde zunächst persönlich kennen. Dort wartete schon ein Reisebus, mit dem es dann nach Annaberg-Buchholz ging. Auf der fast neunzigminütigen Fahrt von Freiberg in die altehrwürdige Bergstadt kam keine Langeweile auf, weil der Rektor der Bergakademie, Professor Bernd Meyer, mit auf Reisen gegangen war und den Stipendiaten Anekdoten aus dem Erzgebirge erzählte, interessante Fakten über die Gegend berichtete und hier und da die Studierenden durch knifflige Fragen ins Schwitzen brachte. Im traditionsreichen Berghauptmannszimmer des Rathauses von Annaberg-Buchholz, in welchem Stadtwappen, wettinisches Wappen und bergbauliche Darstellungen die Montangeschichte Sachsens beispielhaft vor Augen führten, überreichte die Oberbürgermeisterin der Stadt, Barbara Klepsch, gemeinsam mit Professor Bernd Meyer die Urkunden an die Deutschlandstipendiaten. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Ausstellung „Manufaktur der Träume“, welche im Jahr 2010 ihre Pforten in Annaberg-Buchholz öffnete. Die „Manufaktur der Träume“ beherbergt über 1.000 Objekte einzigartiger Volkskunst des Erzgebirges aus vier Jahrhunderten, repräsentiert in einer der größten und beachtlichsten Privatsammlungen weltweit. Anschließend besichtigten die Stipendiaten im Rahmen einer Stadtführung die Altstadt von Annaberg-Buchholz mit der berühmten St. Annenkirche.


Neue Veranstaltungsformate

Die Bergakademie entwickelt neue Veranstaltungsformate und erprobt diese gemeinsam mit den Deutschlandstipendiaten. Ziel ist es zum einen, die Stipendiaten an Themenkreise heranzuführen, die über die im Studium vermittelten Fachinhalte hinausgehen. Zum anderen geben die Deutschlandstipendiaten der Universität ein Feedback und regen mit eigenen Ideen zur Verbesserung und Weiterentwicklung dieser Lehrformate an. Daneben animieren die Stipendiaten durch ihr studentisches Engagement weitere Studierende zur aktiven Teilnahme an derartigen Veranstaltungen.  

So wurde beispielsweise eine Podiumsdiskussion organisiert, die sich mit technikethischen Fragen von Unglücksfällen beschäftigt. Im Rahmen dieser Podiumsdiskussion hatten die Besucher die Möglichkeit, sich unter anderem über Laptops aktiv an der laufenden Debatte zu beteiligen. Anhand der Umweltkatastrophe auf der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ sollte den Teilnehmern verdeutlicht werden, dass ihre Entscheidungen nicht nur auf technischen, sondern auch auf anderen, zum Beispiel ethischen, sozialen oder wirtschaftlichen Erwägungen beruhen müssen. Der Bergakademie ist es wichtig, gemeinsam mit den Deutschlandstipendiaten die gesellschaftliche Entwicklung aktiv und kritisch zu begleiten, den hierfür notwendigen Diskurs zu führen und Handlungskompetenzen für ein sich entwickelndes, demokratisch verfasstes Gemeinwesen auszuarbeiten. Ziel ist es, nicht allein fachliche Spezialisten oder gar Technokraten auszubilden, sondern Persönlichkeiten, die für ihr Handeln mit allen erforderlichen Kompetenzen für die Berücksichtigung der Implikationen des berufsbedingten Eingriffs in das „System Erde“ ausgestattet sind. 


Musikalische Lesung: Vom Erzgebirge nach Buenos Aires

Deutschlandstipendiaten beim TangoabendIm April 2013 stand an der Bergakademie ein besonderes Highlight auf dem Programm: In einer musikalischen Lesung des Duos „TANGO Amoratado“ wurden die Deutschlandstipendiaten und ihre Förderer in die Welt des Tangos entführt. Die Lesung „Vom Erzgebirge nach Buenos Aires - Wie der Tango zu seinem Instrument kam" behandelte die Geschichte des Bandoneons, dem "Klavier des kleinen Mannes".  Die deutschen Auswanderer nahmen das Instrument um 1900 mit in die neue Heimat Argentinien und vertrauten ihr Instrument einem ebenso neuen Leben voller Kontraste an. In einem lockeren Mix aus Texten und Musik wurde die Lebensgeschichte des Bandoneons erzählt und seine Reise vom Erzgebirge nach Buenos Aires nachempfunden.  


Dresdner Regierungsviertel und Stadtrundfahrt

Deutschlandstipendiaten vor der StaatskanzleiDie Stipendienübergabe des Sommersemesters 2013 fand im Dresdner Regierungsviertel statt. Nach einer Begrüßung durch den Protokollchef der Sächsischen Staatskanzlei, Jost Fohmann, wurden alle Teilnehmer zunächst durch die Räumlichkeiten der Staatskanzlei geführt und erhielten so einen Einblick in die Arbeit der Landesregierung. Im Anschluss überreichte Prof. Dirk C. Meyer, Prorektor für Strukturentwicklung der TU Bergakademie Freiberg, im Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst den 62 Stipendiaten die Urkunden. Eine Stadtrundfahrt durch Dresden beschloss den ereignisreichen Tag mit vielen Eindrücken. 


 

Veranstaltungen der Förderer 

Nicht nur die Bergakademie, auch die privaten Förderer des Deutschlandstipendiums engagieren sich für den Ausbau einer besonderen Freiberger Stipendienkultur.

Deutschlandstipendiaten pflanzen GinkgoSo lud die Sparkasse Mittelsachsen ihre Stipendiaten in ihre Freiberger Geschäftsstelle zu Vorträgen und Gesprächen ein. Daneben stiftete die Sparkasse einen Ginkgo-Baum, der gemeinsam vom Rektor der Bergakademie, Professor Bernd Meyer, und vom Oberbürgermeister der Stadt, Bernd-Erwin Schramm, auf dem Schlosshof des Freiberger Schlosses Freudenstein gepflanzt wurde und symbolisch für das Zusammenwirken der Stipendiaten, der Universität und der Förderer steht. Auch die in Freiberg ansässige SolarWorld Innovations GmbH empfing alle Deutschlandstipendiaten der Bergakademie zu einer Unternehmensbesichtigung und einem anschließenden Abendessen.

Üblich ist darüber hinaus, dass private Förderer ihre Stipendiaten in ihr Unternehmen zu Führungen oder festlichen Veranstaltungen einladen. Die Förderer setzen sich auch auf andere Weise regelmäßig mit ihren Stipendiaten in Verbindung und melden sich etwa an Geburtstagen oder zu Weihnachten bei ihnen. Viele Stipendiaten erhalten die Möglichkeit, ein Praktikum im jeweiligen Unternehmen zu erbringen.