Frau Dr.-Ing. Franziska Hunger erhält renommierten Forschungspreis

Die Deutsche Sektion des Combustion Institute (Pittsburgh) e.V. würdigt die wissenschaftliche Leistung von Frau Dr.-Ing. Franziska Hunger von der Professur für Numerische Thermofluiddynamik (Prof. Hasse) mit dem Jürgen-Warnatz-Preis.

Ausgezeichnet wird Frau Dr. Hunger für Ihre Arbeiten zur numerischen Simulation von laminaren und turbulenten Oxy-Fuel- und Partialoxidationsflammen, die im BMBF geförderten Großforschungsprojekt Virtuhcon durchgeführt wurden. Die offizielle Preisverleihung wird während des Deutschen Flammentags im September 2017 in Darmstadt stattfinden, hier wird Frau Dr. Hunger einen Vortrag im Rahmen des Kolloquiums zur Zukunft der Verbrennungsforschung halten.

Prof. Hasse: Ich bin sehr stolz, dass die wissenschaftliche Arbeit von Frau Dr. Hunger mit diesem renommierten Preis gewürdigt wird. Ihre Arbeit unterstreicht das große Potential der konsequenten Verknüpfung von grundlagenorientierter und angewandter Forschung, ein charakteristisches Merkmal der TU Freiberg und von Virtuhcon. Zum anderen zeigt es, dass Familie und exzellente Forschung miteinander vereinbar sind, wenn die Rahmenbedingungen gegeben und alle Beteiligten flexibel sind.

Zur Person von Frau Dr. Hunger: Frau Dr. Hunger hat Verfahrenstechnik an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg studiert und war von 2011-2016 wissenschaftliche Mitarbeiter an der Professur NTFD, darin eingeschlossen ist eine einjährige Elternzeit nach der Geburt ihres ersten Kindes. Im Dezember 2016 promovierte Frau Hunger mit Auszeichnung summa cum laude (Zweitgutachter Prof. M. Ihme, Stanford University). Von 2012-2016 wurde sie für eine Förderung im GraFa-Programm Junge Frauen an die Spitze an der TU Freiberg ausgewählt. Aktuell arbeitet Frau Dr. Hunger noch an der Professur NTFD, im Sommer 2017 wird ihr zweites Kind zur Welt kommen.

Informationen zum Jürgen-Warnatz-Preis: Dieser Preis wird alle 2 Jahre an eine(n) herausragende(n) Wissenschaftler(in) auf dem Gebiet der Verbrennung vergeben. Der/die Wissenschaftler(in) muss einen herausragenden und eigenständigen Beitrag zur numerischen Simulation von Verbrennungsvorgängen, die einen Technologietransfer erwarten lassen, geleistet haben.