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AG Kind / The Child Work Group
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Information
Willkommen!
Die Geburt eines Kindes bringt in jeder Lebenslage unzählige Veränderungen mit sich. Besonders während eines Studiums oder einer Promotion führt dies oft zu Doppelbelastungen. Während sich in den letzten Jahren die Rahmenbedingungen für Erwerbstätigkeit und Kindererziehung deutlich verbessert haben, ist ein Studium oder eine Promotion mit Kind kein zentrales Thema der Öffentlichkeit. Dennoch benötigt die Gesellschaft zum einen die hohe Qualifikation sowie auch die nachwachsende Generation.
Während vor vielen Jahren noch die Lebensabschnitte, wie Ausbildung, Erwerbstätigkeit und Elternschaft nacheinander absolviert wurden, hat sich dies drastisch geändert. Grund dafür ist zum einen ein Wandel zu „lebenslangen“ Lernen sowie häufig befristete Arbeitsverträgen nach dem Studium. Andererseits bieten die flexiblen Studienmöglichkeiten auch „älteren“ Jungerwachsenen neue Lebensperspektiven. Infolgedessen erscheint eine Kindererziehung zu einem späteren Zeitpunkt auch nicht besser geeignet. Als Folge davon bleiben derzeit etwa 40% der Akademikerinnen kinderlos, obwohl ein Kinderwunsch durchaus besteht. Andererseits promovieren Frauen, teilweise auch Männer wegen der Familienversorgung, eher seltener um das natürliche Ziel der Fortpflanzung zu erreichen. Ein späterer Wiedereintritt in eine akademische Laufbahn wird in der Regel nicht mehr angestrebt.
Da aufgrund des Datenschutzes Kinder von Studierenden und Promivierenden an der Universität TU Bergakademie Freiberg nicht erfasst werden, ist die Elternzahl unter Studierenden und Promovenden unbekannt. Nach der 18. Sozialerhebung des deutschen Studentenwerkes haben in Deutschland etwa 8% (10% Ostdeutschland) der Studierenden ein Kind. Während im Erststudium nur etwa 6% der Studierenden ein Kind haben, ist der Anteil im postgradualen Studium mit etwa 20% deutlich höher. Für Freiberg bedeutet dies, dass etwa 500 Studierende ein oder mehrere Kinder betreuen. Im Vergleich dazu studieren 374 ausländische Studenten an der TU Bergakademie Freiberg (Stand: 1.12.2008).
Die AG Kind ist eine freiwillige und ehrenamtliche »Arbeitsgemeinschaft« des Studentenrates der TU Bergakademie Freiberg. Die AG Kind bietet allen interessierten Eltern, werdenden Eltern und ihren Kindern eine Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch. Die Mitglieder treffen sich gelegentlich in der Cafeteria und veranstalten außerdem kleine gemeinsame Fahrten. Außerdem verwaltet die AG einen E-Mailverteiler der TU-Bergakademie Freiberg, der Interessierte mit wichtigen Mitteilungen versorgt. Die Anmeldung erfolgt durch Angabe einer E-Mailadresse unter der https://listen.stura.tu-freiberg.de/ . Außerdem bemüht sich die AG diese Internetseite anzubieten und aktuell zu halten. Sie soll Schwangeren, Müttern, Vätern und anderen Interessierten helfen sich im (Freiberger) Formalitätendschungel zu Recht zu finden und das Leben mit Kindern an der Universität vereinfachen. Die AG Kind freut sich deshalb über Zusendungen von Neuerungen und Anregungen um diese andern Eltern zur Verfügung zustellen.
Eure AG Kind
P.S.: Besteht weiteres Interesse mehr zu erfahren, dem sei folgender umfangreichen Beitrag an Herz gelegt: „Elternschaft und Ausbildung – Analysen und Empfehlungen zu einem Problemfeld im Schnittpunkt von Familien- und Bildungspolitik" . Herausgegeber: Wissenschaftlicher Beirat für Familienfragen beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Welcome - The Child Work Group
Parenting at the TU Bergakademie, Freiberg - The 'The Child' Work Group
The birth of a child entails countless changes in all aspects and spheres of one's life. These changes are particularly pronounced and often tasking when they come about during a course of study or while carrying out research. While favourable childrearing conditions have been gradually introduced into the working sector in the last decades, this trend has apparently bypassed the academic world; probably due to minimal public interest. But society and the working world do need both an increasing, highly qualified manpower and a steady output of succeeding generations.
Though the phases of an adult life with the clearly defined sequence - education - employment and then parentage held court for many years, this has drastically changed now. Probable reasons could be the trend to 'lifelong learning' as well as the short term contracts graduates encounter in today's working world. The flexible studying conditions also offer new and even better perspectives and may be a contributing factor for an ever increasing 'mature' group of young adults. This leads to a procrastination of childbearing & rearing so that a more convenient time is hardly ever found. Thus, about 40% of academicians remain childless although the desire to procreate may be strong. On the other hand, women, and in part men as well, rarely go on to postgraduate in a bid to attain the natural objective of raising and providing for a family. Getting back into the academic course of life then generally gets pretty low on the scale of things.
In accordance with data protection, registered data on students' offspring and hence the number of studying parents at the Bergakademiee are not known. But the 18th. German Student Welfare survey (census) show that about 8% (10% in eastern Germany) of students are parents. The undergraduate proportion is relatively lower at 6% compared with about 20% for postgraduates. This corresponds to roughly 500 students rearing one or more children during their course of study at the Bergakademie. In comparison, about 374 foreign students are registered at the University (as at 1.12.2008).
The Child Work Group at the Bergakademie is a voluntary arm of the Student Union and offers interested and future-parents and their children the opportunity of getting together and exchanging ideas, views and experiences. Members meet occasionally in the dining hall and even organise excursions. The group also administers an email directory at the University, supplying interested members with relevant news and updates. Interested parties can register with their current email address using the following link https://listen.stura.tu-freiberg.de/.
Efforts made by the group include producing this website and keeping it updated with information like current news, activities, etc., that should help expectant students, parents and others like-minded, to find their way around in the maze of formalities innate in the Freiberg Administration; and so help simplify their lives and those of their offspring at the University. The Child Work Group would hence appreciate tips, hints and advice that can benefit other parents.
Your Child Work Group
