Fotografie Ringvorlesung

„Von Agenten und Agenden“ - Das ABC der Fotografie: Fotobücher als Schulen des Sehens

Der Vortrag untersucht das deutsche Fotobuch in der Zwischenkriegszeit. Es erscheint, so die These, als ein Medium, das dem Betrachter die eigene Handlungsfähigkeit vor Augen führt. So wird ein historischer Hintergrund erkennbar, vor dem sich die Fotografie als Medium positioniert, das manipulierbar ist, also politisch. Konsequenterweise heißt das, dass Fotografie gleichermaßen erkenntnisfördernd wie erkenntnishemmend sein kann, je nach Kontext.

Dr. Mareike Stoll, Berlin

Veranstaltungsdetails
Termin: 
26. Juni 2017, 16:00 - 17:30
Veranstaltungsort: 
Projektarbeitsraum des IWTG, Silbermannstraße 2, EG