Infrastruktur

Location

Der Campus der TU Bergakademie Freiberg wird von der B 101 durchschnitten und liegt an der A4 - Zufahrt aus Richtung Autobahnabfahrt Siebenlehn. Er wird ringförmig durch die Bernhard-von-Cotta-Straße (URZ), die Gustav-Zeuner-Straße, die Agricolastraße, die Lampadiusstraße und die Leipziger-Straße begrenzt. Die Mehrzahl der Institutsgebäude liegen im Campusgelände, welche im wesentlichen Ende der 50-iger bis Anfang der 60-iger erbaut wurden. Der historische Teil der Universitätsgebäude befindet sich im Stadtzentrum. Die Universitätsverwaltung (Akademie Straße 6), dem Mineralogischen Institut (Brennhausgasse 5 und 14), dem Gebäude der Lessingstraße (ehemalige ABF) und den Gebäuden der Reichen Zeche befinden sich außerhalb des Campusbereiches.

Netzaufbau

Das Datennetz der TU Bergakademie Freiberg ist flächendeckend auf Ethernet-Technologie umgestellt worden. Alle Institutsgebäude im Campus und der so genannten abgesetzten Struktureinheiten sind auf der Basis von Ethernet-Technologie am zentralen Enterprice Switch über Glasfaser bzw. Kupferkabel angeschlossen.

Campusnetz FreibergIn jedem Institutsgebäude realisieren ein oder mehrere Access-Switche ( B-Stacks) den direkten Zugang zum TUBANET. Eine sternförmige Twisted-Pair Verkabelung versorgt jeden Arbeitsplatz über einen 10/100 Mbit/s Anschluss. Die Struktur des Uni-Datennetzes (TUBANET) ist in folgendem Schema dargestellt.

Als Firewall und VPN-Server arbeitet eine PIX525 der Firma CISCO in redundanter Ausführung. Ein Passport 8600 der Firma Nortel Networks fungiert als zentraler Layer 3 Switch, derzeit bestückt mit 32 Gigabit-LWL-Ports und 48 Twisted-Pair Kupferports. Die LWL-Ports versorgen die Verteiler in den Universitätsgebäuden. 

Logisch ist das TUBANET nach IP-Subnetzen strukturiert. In der Regel wird jedem Institut bzw. jeder Struktureinheit ein Subnetz mit 252 Hostadressen zur Verfügung gestellt. Ein Funknetz (eduroam) erweitert dort die Zugangsmöglichkeiten, wo ein punktueller Bedarf entstanden ist und keine Festnetzanschlüsse zu installieren sind oder wo die Anzahl der Festnetzanschlüsse nicht mehr ausreicht und eine Nachinstallation zu hohen Kosten führt.

Gebäude

Alle Gebäude inner- und außerhalb des Campus sind über LWL-Kabel an das Campusnetz der Universität angeschlossen. Jedes Gebäude wird über ein bzw. bei größeren Gebäuden über 2 bis 3 Verteilerschränke ins Datennetz integriert. Die meisten Verteiler verfügen über Gigabit-Ethernet-Uplinkports, d.h. die Gebäude verbinden Gigabit-Leitungen mit dem Enterprice-Switch des URZ. Von hier aus gehen die Daten über einen 155Mbit/s Anschluss ins Internet (siehe Schema). Die Inhouse-Verkabelung der Institutsgebäude ist durchweg in Kategorie 5- bzw. Kategorie 6 - Ausführung verlegt worden. In Gebäuden mit entsprechendem Bedarf sind so genannte Access-Hubs für das Wireless-LAN installiert.

Anschluss an das WIN

Die TU Bergakademie Freiberg ist ab Mai 2004 an das G-WIN über eine 155 Mbit/s Leitung an den Gemeinschaftsanschluss der TU Dresden angebunden. Damit steht eine ausreichende Bandbreite für alle Anwendungen der Mitarbeiter und Studenten ins Internet bereit. 

Weitere Informationen: 

Protokolle

Im TUBANET (Campus und abgesetzte Struktureinheiten) sind die dominierenden Protokolle das TCP und das IP. Wobei TCP für Transmission Control Protocol und IP für Internet Protocol steht.

Im Internet werden diese beiden Protokolle als TCP/IP bzw. als das Internetprotokoll bezeichnet. Nur das TCP/IP und das Novell Protokoll IPX werden campusweit geroutet bzw. gebridget. Andere Protokolle, die meist lokal in Nutzergruppen aufgesetzt werden, können nicht über die physikalischen Netzsegmentbereiche d.h. campusweit wirksam werden. Sie werden auch nicht durch das Rechenzentrum unterstützt.