E-Mail-Programm einrichten

Bei Bedarf können Sie Ihre Mails mit einem E-Mail-Programm oder Ihrem Mobiltelefon anstatt über die Horde Weboberfläche abrufen. So erhalten Sie auch Benachrichtigungen über neu eingegangene Mails.

Im Allgemeinen wird IMAP für den Mail-Abruf empfohlen. Weiter unten finden Sie Informationen über die Unterschiede zwischen IMAP und POP3.
Rufen Sie die E-Mail-Adressverwaltung auf, um Ihre verfügbaren Mail-Adressen anzuzeigen.

Empfohlene Einstellungen

Name: Absenderbezeichnung (z. B. M. Mustermann)
E-Mail-Adresse: Ihre Mail-Adresse der Uni

Benutzername: Nutzerkennzeichen der Uni
Passwort: Passwort der Uni

Posteingangsserver

IMAP: mailserver.tu-freiberg.de (Port: 993; SSL verschlüsselt)
oder alternativ
POP3: mailserver.tu-freiberg.de (Port: 995; SSL verschlüsselt)

Postausgangsserver

SMTP: secsmtp.tu-freiberg.de (Port: 465; SSL verschlüsselt)

Genau genommen handelt es sich oben um die verschlüsselten Varianten IMAPS, POP3S und SMTPS. Mail Programme nutzen jedoch meist die Bezeichnungen ohne S.

Folgende Beschränkungen sind bei der Nutzung des E-Mail-Systems zu beachten:

  • Maximale Versandgröße (inklusive Anhänge): 40 MB
  • Zur Sicherheit wird der Versand von Mails mit unter Microsoft Windows ausführbaren Dateien unterbunden (Erweiterungen: exe|vbs|pif|scr|bat|cmd|com|cpl|dll bzw. die entsprechenden MIME-Types). Dabei wird eine SMTP-Fehlermeldung generiert. 
    Nutzen Sie andere Möglichkeiten zum Transfer derartiger Dateien wie z.B. unsere ownCloud-Implementierung OwnSky oder den Filetransfer.
    Wenn nur der E-Mail-Versand in Frage kommt, nutzen Sie E-Mail-Verschlüsselung oder verpacken Sie diese Dateien in eine passwortgeschützte Archivdatei (zip o.a.) und versenden sie dieses als E-Mail-Anhang.
  • Maximale Größe des Inbox-Postfaches: 200 MB
    Bei Überschreiten von 95 % dieser Kapazität erhalten Sie eine Warnmail. Bitte ignorieren Sie diese nicht, sondern schaffen Sie umgehend Platz im Posteingang durch Löschen von Mails oder Bewegen in andere Mail-Ordner.
  • Sie können aber bis zum Erreichen Ihres Speicherplatzlimits in Ihrem Homeverzeichnis (Standard 30 GB) Mail-Ornder mit Ihrem Mail-Clienten anlegen, in die Sie E-Mails verschieben können.
  • An Sie eingehende Nachrichten werden durch entsprechende Anti-Spam-Appliances auf Spam oder Schadsoftware geprüft. Gefährliche oder eindeutig als Spam identifizierte Nachrichten werden gelöscht oder in Quarantäne genommen. Über in Quarantäne verschobene E-Mails werden Sie ggf. täglich informiert.

Zugangsprotokolle zum Mailserver

IMAP (Port 143) und IMAPS (Port 993)

Beim IMAP-Protokoll verbleiben alle Mails (gelesen oder ungelesen) auf dem Mailserver. Zusätzlich eingerichtete Mailordner befinden sich im Homeverzeichnis des Nutzers. Der Vorteil liegt darin, dass im Bedarfsfall von verschiedenen Standorten und von mehreren Nutzern im Internet die Mail gelesen werden kann. Bei IMAPS ist die Verbindung zum Server durch eine Verschlüsselung geschützt.

POP3 (Port 110) und POP3S (Port 995)

Beim POP3-Protokoll werden die Mails vom Server abgeholt und lokal gespeichert. Dabei kann wahlweise die E-Mail auf dem Mailserver gelöscht oder belassen werden. Sollten Sie sich für dieses Protokoll entscheiden, empfehlen wir das Löschen auf dem Mailserver wegen der begrenzen Speicherkapazität pro Nutzer. Das Passwort wird bei POP3 unverschlüsselt zwischen E-Mail-Client und E-Mail-Server übertragen! Bei POP3S ist die Verbindung zum Server durch eine Verschlüsselung geschützt.

Hinweis: Wir empfehlen aus Sicherheitsgründen in jedem Mailclient die Protokolle mit Verschlüsselung (IMAPS bzw. POP3S und SMTPS) zu konfigurieren. Die unverschlüsselten Varianten können nur innerhalb des Universitätsnetzes bzw. über VPN verwendet werden.

Eine moderne Variante für Windows, Mac oder Webmail (letzteres auch unter Unix/Linux/FreeBSD) ist das Microsoft Exchange-Postfach für Mitarbeiter, das auch mit den meisten Smartphones leicht nutzbar ist.