Rektoren der TU Bergakademie

Klaus-Dieter BarbknechtBarbknecht, Klaus-Dieter (*1958)
Amtszeit: 2015-heute


Bernd MeyerMeyer, Bernd (* 1952)

Amtszeit: 2008-2015
1969-1976 Studium, einschl. Forschungsstudium, Verfahrenstechnik an der TH Leuna-Merseburg
ab 1971 Bergakademie Freiberg, Diplom-Ingenieur  
1976-1978 wissenschaftlicher Assistent Bergakademie Freiberg, Wissenschaftsbereich Reaktions- und Brennstofftechnik  
1978 Promotion zum Dr.-Ing.  
1978-1989 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Brennstoffinstitut Freiberg, Bereich Forschung und Entwicklung von Brennstofftechnologien
1989-1994 leitender Angestellter Rheinbraun AG in Köln, Bereich Forschung und Entwicklung  
ab 1994 Professor für Energieverfahrenstechnik und Thermische Rückstandsbehandlung an der TU Bergakademie Freiberg, Direktor des Institutes für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen
2000-2003 Dekan der Fakultät für Maschinenbau, Verfahrens- und Energietechnik

Reden und Statements (2009-2015)


Michael SchlömannSchlömann, Michael (* 1957)

Amtszeit: Juni-November 2008 (amtierend)
1976-1982 Studium der Biologie an der Universität Göttingen, Diplom  
1978-1983 zusätzlich Lehramtsstudium Biologie und Wissenschaft von der Politik, 1. Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien  
1982-1988 Tätigkeit an den Universitäten Göttingen, Wuppertal und Stuttgart
1988 Promotion zum Dr.rer.nat. in Stuttgart  
1989-1990 Forschungsaufenthalt an der Yale-University, USA  
1991-1996 wissenschaftlicher Assistent am Institut für Mikrobiologie der Universität Stuttgart  
1995 Habilitation  
1996-1998 Hochschuldozent an der Fakultät für Geo- und Biowissenschaften der Universität Stuttgart  
ab 1998 Professor für Umweltmikrobiologie am IÖZ der TU Bergakademie Freiberg  
2006-2010 Prorektor für Bildung


Georg UnlandUnland, Georg (*1953)

Amtszeit: 2000-2008
1972-1976 Studium Maschinenbau an der TH Darmstadt, Dipl.-Ing.  
1980 Promotion zum Dr.-Ing. an der TH Darmstadt  
1980-1990 verschiedene leitende Funktionen bei der Krupp Polysius AG in Neubeckum  
1990-1993 Geschäftsführer einer Tochterfirma des Unternehmens in Atlanta, USA  
ab 1993 Professor für Maschinenbau (Aufbereitungsmaschinen) und Direktor des Institutes für Aufbereitungsmaschinen an der TU Bergakademie Freiberg  
2003-2007 Vorsitzender der sächsischen Landeshochschulkonferenz  
2008 Finanzminister des Freistaates Sachsen

Ernst SchlegelSchlegel, Ernst (*1936)

Amtszeit: 1997-2000
1957-1962 Studium Silikathüttenkunde an der Bergakademie Freiberg, Dipl.-Ing.  
1962-1975 wiss. Assistent, wiss. Mitarbeiter und wiss. Oberassistent am Institut für Silikathüttenkunde  
ab 1968 an der Sektion Verfahrenstechnik und Silikattechnik, Wissenschaftsbereich Silikattechnik der Bergakademie Freiberg  
1967 Promotion an der Bergakademie  
1976-1977 wiss. Mitarbeiter am Institut für Stahlbeton Dresden  
1978-1991 Dozent für Bindemitteltechnik an der Bergakademie  
1990-1994 Prorektor für Wissenschaftsentwicklung  
1991-1992 a.o. Professor für Bindemitteltechnik  
1992-2002 Professor für Bindemittel und Baustoffe

Dietrich StoyanStoyan, Dietrich (*1940)

Amtszeit: 1991-1997
1959-1964 Studium Mathematik an der TU Dresden, Diplom-Mathematiker  
1964-1969 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Brennstoffinstitut Freiberg  
1967 Promotion zum Dr.-Ing. an der Bergakademie Freiberg  
1969-1971 wiss. Oberassistent an der Sektion Mathematik der Bergakademie  
1971-1975 wiss. Mitarbeiter am Brennstoffinstitut  
1976-1990 Dozent sowie  
1990-1992 a.o. Professor für Wahrscheinlichkeitstheorie und Mathematische Statistik an der Bergakademie  
1990-1991 Prorektor für Bildung  
1992-2006 Professor für angewandte Stochastik

Horst GerhardtGerhardt, Horst (*1930)

Amtszeit: 1988-1991
1954-1959 Studium Bergbau/Tiefbau an der Bergakademie Freiberg, Dipl.-Ing  
1959-1964 Tätigkeit im Berg- und Hüttenkombinat „Albert Funk” Freiberg, zuletzt als Gruppenleiter Technologie Bergbau  
1964-1965 Assistent/Oberassistent am Institut für Berbaukunde-Tiefbau der Bergakademie Freiberg  
1969 Promotion zum Dr.-Ing. in Freiberg  
1965-1980 leitende Tätigkeit im WTZ Erzbergbau  
sowie ab 1968 im Mansfeld-Kombinat Eisleben, zuletzt als Technischer Leiter im Werk Kupferbergbau  
1980-2000 Professor für Bergbau-Tiefbau an der TU Bergakademie Freiberg  
1984-1988 Direktor der Sektion Geotechnik und Bergbau  
1991-1993 Direktor des Institutes für Bergbau-Tiefbau

Hans-Heinz EmonsEmons, Hans-Heinz (*1930)

Amtszeit: 1982-1988
1949-1954 Studium Chemie an der TH Dresden  
1954-1958 wissenschaftlicher Assistent am Institut für Anorganische und Anorg.-technische Chemie der TH Dresden  
1957 Promotion zum Dr.rer.nat.  
1962 Habilitation an der TH Leuna-Merseburg  
1959-1963 und 1964-1975 Tätigkeit an der TH Leuna-Merseburg als Oberassistent, Dozent, Professor und zuletzt 1968-1975 Rektor der TH  
1975-1988 Professor für Anorganische und Anorg.-technische Chemie sowie Leiter des gleichnamigen Wissenschaftsbereiches an der Bergakademie Freiberg  
1988-1989 Vizepräsident der AdW der DDR  
1989-1990 Minister für Bildung der DDR

Klaus StrzodkaStrzodka, Klaus (1927-2005)

Amtszeit: 1976-1982
1948-1952 Studium Bergbau an der Bergakademie Freiberg, Dipl.-Ing.  
1953-1954 wissenschaftlicher Assistent am Institut für Tagebaukunde der Bergakademie  
1954 Promotion zum Dr.-Ing.  
1954-1958 zuerst Produktionsleiter  
ab 1956 Technischer Direktor im Braunkohlenwerk Lauchhammer  
1958-1963 Hauptingenieur für Bergbau im Kombinat Schwarze Pumpe  
1962 Habilitation zum Dr.-Ing. habil. an der Bergakademie  
1964-1966 Direktor des Deutschen Brennstoffinstituts Freiberg  
1966-1969 Professor für Bergmännische Wasserwirtschaft und Tagebaukunde  
1969-1992 Professor für Bergbau-Tagebau an der Bergakademie Freiberg  
1974-1990 Leitung des Wissenschaftsbereiches Bergbau-Tagebau

Dietrich RotterRotter, Dietrich (1929-1984)

Amtszeit: 1970-1976
1950-1951 Studium Bergbau an der Bergakademie Freiberg;  
1951-1956 Bergbau-Tiefbau an der Bergbauhochschule Moskau, Dipl.-Ing.  
1956-1959 Tätigkeit im Steinkohlenbergbau  
1959-1964 wissenschaftlicher Referent der Klasse für Bergbau, Hüttenwesen und Montangeologie bei der Deutschen Akademie der Wissenschaften Berlin  
1964 Promotion zum Dr.-Ing. an der Bergakademie  
1964-1966 Arbeitsgruppenleiter am Institut für Geodynamik Jena der AdW, Außenstelle Freiberg  
1966-1968 Institut für Angewandte Geophysik der Bergakademie Freiberg  
1969-1970 Direktor für Forschung der Bergakademie  
1970-1984 Professor für Geomechanik  
ab 1978 Leiter des Wissenschaftsbereiches Geomechanik

Johann KöhlerKöhler, Johann (1920-2007)

Amtszeit: 1967-1970
1948-1951 Studium Volkswirtschaftslehre an der Universität Leipzig sowie im Frühjahrssemester 1951 Dozentenlehrgang in Eberswalde, Diplom-Gesellschaftswissenschaftler und Dozent für das gesellschaftswissenschaftliche Grundlagenstudium  
1951-1956 Dozent für Grundlagen der Politischen Ökonomie an der Bergakademie Freiberg  
1955 Promotion zum Dr. oec. an der Universität Leipzig  
1959 Habilitation an der Bergakademie, Dr. oec. habil.  
ab 1956
1959 - 1986 Wahrnehmung der Professur,
Professor für Politische Ökonomie des Kapitalismus  
1960-1968 Direktor des Instituts für Politische Ökonomie (seit 1957 kommissarisch)  
1968-1981 Leiter des Wissenschaftsbereiches I der Sektion SBW

Karl-Friedrich LüdemannLüdemann, Karl-Friedrich (1912-1967)

Amtszeit: 1965-1967
1931-1936 Studium Eisenhüttenkunde an der Bergakademie Freiberg, Dipl.-Ing.  
1936-1944 Betriebsingenieur in den Stahlwerken der Klöckner-Werke A.G., Werk Haspe in Westfalen  
1944-1950 verschiedene Stellungen, zuletzt  
ab 1947 als Stahlwerksleiter und später Hauptingenieur der SAG „Marten” Silbitz  
1950-1956 Abteilungsleiter im Eisen-Forschungsinstitut Hennigsdorf  
1953 Promotion zum Dr.-Ing. an der TH Dresden  
1953 Ernennung zum Honorarprofessor für Eisenhüttenkunde an der Humboldt-Universität Berlin  
1956-1967 Professor für Eisenhüttenkunde und Direktor des Eisenhütten-Instituts an der Bergakademie Freiberg

Joachim WranaWrana, Joachim (1909-1986)

Amtszeit: 1963-1965
1929-1934 Studium Fachrichtung Starkstromtechnik an der TH Dresden, Dipl.-Ing.  
1934-1938 wissenschaftlicher Assistent am Institut für Starkstrom- und Hochspannungstechnik der TH Dresden  
1939 Promotion an der TH Dresden  
1938-1945 Versuchsingenieur,  
ab 1942 Leiter einer Versuchsabteilung im Sachsenwerk Niedersedlitz  
1945-1947 Leiter des elektrischen Laboratoriums im sowjetischen Konstruktions- und Technologischen Entwicklungsbüro Niedersedlitz
1946 Habilitation an der TH Dresden  
1947-1950 Haft nach Verurteilung durch ein sowjet. Militärgericht wegen Nichtbefolgung eines SMA-Befehls  
1950-1974 Professor für Elektrotechnik an der Bergakademie Freiberg und bis 1968 Leitung des gleichnamigen Instituts

Günther HollwegHollweg, Günther (1902-1963)

Amtszeit: 1961-1963
1920-1925 Studium Bergbau an der TH Berlin und der Bergakademie Clausthal, Dipl.-Ing.  
1926-1929 Betriebsleiter im Flussspatbergbau der Gewerkschaft Hochscheidt, Schwarzenfeld (Oberpf.) sowie  
ab 1928 bei der Fa. Th. Burger, Nürnberg-Mögeldorf, Betrieb Sulzbach an der Donau  
1929-1956 leitende Tätigkeit in verschiedenen Betrieben und Verwaltungen der mitteldeutschen Braunkohlenindustrie, zuletzt  
1953-1956 Technischer Leiter der Revierleitung Halle im Staatssekretariat für Kohle, Sitz Merseburg  
1956-1963 Professor für Organisation des Bergbaubetriebes an der Bergakademie Freiberg  
1957-1961 Dekan der Fakultät für Ingenieurökonomie

Oscar OelsnerOelsner, Oscar (1902-1963)

Amtszeit: 1959-1961
1926 1921 Studium an der Bergakademie Freiberg, Dipl.-Ing.  
1927-1928 Tätigkeit am Geologischen Institut der Bergakademie Freiberg  
1930 Promotion zum Dr.-Ing. in Freiberg  
1928-1939 Tätigkeit in der Türkei, zuerst als Montangeologe, später am Institut für Lagerstättenforschung beim türkischen Wirtschaftsministerium in Ankara in verschiedenen Stellungen  
1939-1946 Montangeologe bei der staatl. Lagerstättenforschungsstelle für Sachsen in Freiberg, die später der Bergwirtschaftsstelle des Oberbergamtes angegliedert wurde  
1948-1952 Referent im Technischen Büro des Bergbaus und der Brennstoffindustrie des Landes Sachsen in Freiberg  
1951 Habilitation an der Bergakademie Freiberg  
1952-1963 zuerst Professor für Erzlagerstättenkunde  
ab 1956 für Lagerstättenkunde (Neugründung dieses Lehrstuhls) an der Bergakademie  
ab 1959 Direktor des Instituts für Mineralogie und Lagerstättenkunde

Helmut HärtigHärtig, Helmut (1902-1997)

Amtszeit: 1957-1959
1921-1925 Studium an der Bergakademie Freiberg, Dipl.-Ing.  
1930 Promotion zum Dr.-Ing. an der Bergakademie Clausthal  
1926-1952 Tätigkeit in verschiedenen Braunkohlenwerken, zuletzt  
ab 1948 im Werk Großkayna als Leiter der Planungsabteilung und stellv. Hauptingenieur  
1953-1967 Professor für Tagebaukunde und Direktor des gleichnamigen Instituts an der Bergakademie Freiberg  
1955-1957 auch Direktor des Industrie-Instituts der Bergakademie

Otto MeisserMeißer, Otto (1899-1966)

Amtszeit: 1955-1957
1919-1923 Studium Mathematik, Physik und Naturwissenschaften an der Universität Jena  
1923 Promotion zum Dr. phil.  
1923-1940 Tätigkeit an der Reichsanstalt für Erdbebenforschung in Jena  
1928 Habilitation als Privatdozent für Geophysik an der Universität Jena und bis 1940 dort Lehrtätigkeit  
ab 1935 nichtbeamteter a.o. Professor  
1939 außerplanmäßiger Professor  
1940-1946 a.o. Professor und Direktor des Instituts für Angewandte Geophysik an der Bergakademie Freiberg  
1945-1947 Forschungstätigkeit für das sowjetische Technische Büro für Buntmetalle in Freiberg  
1947-1950 Berater beim jugoslawischen Bergbauministerium in Belgrad  
1951-1966 Professor für Angewandte Geophysik an der Bergakademie Freiberg und Direktor des gleichnamigen Instituts

Helmut KirchbergKirchberg, Helmut (1906-1983)

Amtszeit: 1953-1955
1924-1929 Studium Bergbau an der Bergakademie Freiberg sowie den TH Aachen und Berlin, Dipl.-Ing.  
1929-1938 Assistent, Oberassistent und schließlich Oberingenieur am Lehrstuhl für Bergbau, Aufbereitungs- und Brikettierkunde der TH Berlin  
1937 Promotion zum Dr.-Ing. in Berlin  
1938-1943 erster wissenschaftlicher Assistent an der Erzabteilung des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Eisenforschung in Düsseldorf  
1943 Habilitation an der TH Aachen  
1943-1945 Professor für Bergbaukunde und Aufbereitung an der TH Breslau  
1947-1960 Professor für Aufbereitung und Bergbaukunde an der Bergakademie Freiberg  
ab 1955 Leitung des neugegründeten Forschungsinstitutes für Aufbereitung in Freiberg

Friedrich LeutweinLeutwein, Friedrich (1911-1974)

Amtszeit: 1949-1953
1929-1934 Studium der Physik, Chemie, Mineralogie und Geologie an den Universitäten Freiburg und Gießen  
1934-1936 Volontär-Assistent am Physikalischen Institut der Universität Freiburg  
1936-1939 Assistent am Mineralogischen Institut der Universität Freiburg  
1936 Promotion zum Dr. phil. nat. in Freiburg  
1939-1943 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bergwirtschaftsstelle am Oberbergamt Freiberg  
1943-1945 Aufbau und Leitung des Forschungslaboratoriums des Bergreviers Freiberg  
ab 1945 Forschungsarbeiten für das sowjetische Technische Büro für Buntmetalle in Freiberg  
1947-1958 Professor für Mineralogie an der Bergakademie Freiberg  
1958-1960 Honorarprofessor am Mineralogischen Institut der Universität Hamburg  
ab 1962 Tätigkeit an wissenschaftlichen Einrichtungen in Nancy

Ernst DiepschlagDiepschlag, Ernst (1885-1953)

Amtszeit: 1947-1949
1905-1908 Studium Eisenhüttenkunde an der TH Aachen sowie  
1908-1911 an der Bergakademie Berlin, Dipl.-Ing.  
1911-1920 Tätigkeit in verschiedenen Hüttenwerken  
1920-1921 Dozent für Technologie und Hüttenkunde am Polytechnikum Köthen  
1921-1945 Professor für Eisenhüttenkunde und Gießereikunde an der TH Breslau  
1946-1953 Professor für Eisenhüttenkunde und Gießereiwesen an der Bergakademie Freiberg

Gerhard GrüßGrüß, Gerhard (1902-1950)

Amtszeit: 1946-1947
1920-1925 Studium Bauingenieurwesen, dann Mathematik und Physik an der TH sowie der Universität Berlin  
1926-1934 Assistent am Institut für Angewandte Mathematik der TH Berlin  
1927 Promotion zum Dr.-Ing.  
1929 Habilitation für reine und angewandte Mathematik an der TH Berlin  
1934-1935 Vertretung der Professur für Bauingenieurmechanik an der TH Stuttgart  
1935-1950 Professor für Mathematik und darstellende Geometrie sowie Direktor des Mathematischen Instituts an der Bergakademie Freiberg  
ab 1939 erhielt er auch den Lehrstuhl für Technische Mechanik  
1945-1950 nebenamtlich Vorstand der Bücherei der Bergakademie

Friedrich ReglerRegler, Friedrich (1901-1976)

Amtszeit: 1945-1946
1920-1924 Studium Physik und Mathematik an der Universität Wien  
1924 Promotion zum Dr. phil., Universität Wien  
1924-1941 Tätigkeit bei verschiedenen Firmen in Wien  
1933-1941 nach der Habilitation nebenamtlich Privatdozent für angewandte Physik an der TH Wien  
1941-1947 an der Bergakademie Freiberg, zuerst Dozent und Leitung des Röntgen-Instituts  
ab 1942 außerplanmäßiger Professor für Physik  
ab 1945 o. Professor für Physik und Direktor des Physikalischen Instituts  
1947-1971 o. Professor für Experimentalphysik an der TH Wien  
1958/59 Rektor der TH Wien

Heinz UhlitzschUhlitzsch, Heinz (1893-1971)

Amtszeit: 1944-1945
1913-1914 Studium TH München, WS 1918/19 TH Hannover  
1919-1921 Eisenhüttenkunde an der Bergakademie Clausthal, Dipl.-Ing.  
1921-1922 Assistent für Eisenhüttenkunde in Clausthal  
1922 Promotion zum Dr.-Ing., Clausthal  
1923-1926 Betriebsassistent in der Eisengießerei des Krupp-Grusonwerkes in Magdeburg  
1926-1945 Tätigkeit an der Bergakademie Freiberg, zuerst als Dozent für Gießereiwesen  
ab 1927 außerordentlicher Professor für Eisenhüttenkunde und Leiter des Lehrstuhls für Gießereiwesen am Eisenhütteninstitut in Freiberg  
1940 Ernennung zum o. Professor für Eisenhüttenkunde insb. Gießereiwesen  
ab 1942 Direktor des neugebildeten Gießerei-Instituts  
1950-1963 Tätigkeit am Eisenforschungsinstitut in Hennigsdorf, zuletzt als Hauptabteilungsleiter

Franz BrenthelBrenthel, Franz (1891-1957)

Amtszeit: 1939-1944
1910-1919 Studium an der Bergakademie Freiberg, Dipl.-Ing.  
1919-1930 Tätigkeit an der Halsbrückner Hütte, zuletzt ab 1924 als Direktor  
1930-1946 Professor für Hüttenkunde, Elektrometallurgie und Probierkunde an der Bergakademie Freiberg
1940-1945 Dekan der Fakultät für Bergbau und Hüttenwesen  
1947-1952 technischer Berater einer Bleihütte in Südserbien  
1952-1957 im Auftrag der Gesellschaft für Elektrometallurgie Errichtung eines Forschungsinstituts in Nürnberg, später Übernahme der Oberleitung des Instituts

Robert HöltjeHöltje, Robert (1901-1945)

Amtszeit: 1937-1939
1920-1925 Studium Chemie an der Universität Hannover, Diplom  
1927 Promotion zum Dr.-Ing. an der TH Hannover  
1926-1933 Assistent am Chemischen Laboratorium der Bergakademie Freiberg  
1930 Habilitation  
1933-1934 TH Danzig, außerordentlicher Professor  
1934-1945 Professor für Anorganische Chemie und Institutsdirektor an der Bergakademie Freiberg

Johannes MadelMadel, Johannes (1887-1939)

Amtszeit: 1935-1937
1907-1911 Studium an der Bergakademie Freiberg, Dipl.-Ing.  
1912-1913 wissenschaftlicher Assistent für Geologie und Lagerstättenlehre an der Bergakademie Freiberg
1913-1924 Tätigkeit in verschiedenen Stellungen in Brád (Siebenbürgen), Konstantinopel,  auf der Insel Celebes (heute Sulawesi, zu Indonesien) und zuletzt ab 1923 wieder in Brád als Betriebsingenieur im Aufbereitungsbetrieb der Rudaer 12 Apostel-Gewerkschaft  
1924-1939 Professor für Aufbereitungskunde und Bergbaukunde an der Bergakademie Freiberg, Direktor des Instituts für Aufbereitung und Bergbaukunde

Friedrich SchumacherSchumacher, Friedrich (1884-1975)

Amtszeit: 1933-1935
1902-1905 Studium Bauingenieurwesen an der TH Stuttgart  
1905-1908 Studium an der Bergakademie Freiberg, Dipl.-Ing.  
1910 Promotion zum Dr.-Ing. an der TH Stuttgart  
1908-1920 Tätigkeit in verschiedenen Stellungen in Deutschland, Rumänien und Afrika, zuletzt von 1919-1920 als Oberingenieur beim Staatlichen Braunkohlenwerk Hirschfelde  
1920-1946 Professor für Geologie und Lagerstättenlehre und Direktor des Geologischen Institutes an der Bergakademie Freiberg  
1940-1945 Leitung der Forschungsstelle für Kolonialen Bergbau an der Bergakademie  
ab 1947 Tätigkeit in Jugoslawien, der Türkei und schließlich an der Universität Bonn, wo er als Professor für Lagerstättenkunde 1958 emeritiert wurde

Reinhold Freiherr von WaltherWalther, Reinhold Freiherr von (1866-1945)

Amtszeit: 1931-1933
1887-1893 Studium der Naturwissenschaften, speziell Chemie, an den Universitäten München, Erlangen und Leipzig  
1893 Promotion an der Universität Leipzig  
1893-1918 Tätigkeit an der TH Dresden  
ab 1898 außerordentlicher Professor für anorganische Chemie  
1896 Habilitation zum Privatdozent in Dresden  
1918-1935 Professor für Organische Chemie und Chemie der Kohle an der Bergakademie Freiberg

Franz KöglerKögler, Franz (1882-1939)

Amtszeit: 1928-1930
1900-1905 Studium Bauingenieurwissenschaften an der TH Dresden, Dipl.-Ing.  
1905-1912 Tätigkeit im Sächsischen Staatsbaudienst  
1912-1914 Baudirektor beim Tiefbauamt Dresden  
1914-1918 Technischer Direktor beim Deutschen Eisenbahnverbund Berlin  
1918-1939 Professor für Technische Mechanik und Baukunde an der Bergakademie Freiberg  
1930-1939 Geschäftsführer der Gesellschaft der Freunde der Bergakademie

Erich WandhoffWandhoff, Erich (1879-1934)

Amtszeit: 1926-1928
1901-1904 Studium Markscheidekunde und Geodäsie an der Bergakademie Clausthal, ab 1902 an der TH Aachen  
1905 Konzession als Markscheider vom Oberbergamt Dortmund  
1905-1907 Tätigkeit als Markscheider in Lothringen und Westfalen  
1908-1918 erster Assistent am Institut für Markscheidekunde der TH Aachen  
1913 Promotion an der Universität Gießen  
1918-1934 Professor für Markscheidekunde und Geodäsie an der Bergakademie Freiberg

Georg BrionBrion, Georg (1873-1950)

Amtszeit:1924-1926
1891-1896 Studium der Naturwissenschaften an den Universitäten Leipzig und Straßburg  
1896 Promotion an der Universität Straßburg  
1896/97 Studium Elektrotechnik am Polytechnikum Zürich  
1898-1911 Tätigkeit am Elektrotechnischen Institut der TH Dresden  
1907 Habilitation als Privatdozent  
1911-1938, 1947-1950 Professor für Elektrotechnik an der Bergakademie Freiberg  
1912-1930 auch Professor für Physik

Otto FritzscheFritzsche, Otto (1877-1962)

Amtszeit: 1920-1922
1898-1902 Studium Maschinenbau an der TH Dresden, Dipl.-Ing.  
1902-1906 Assistent bei Prof. Mollier in Dresden  
1906 Promotion zum Dr.-Ing. TH Dresden  
1907-1910 Ingenieur bei der Friedrich Krupp A.G. in Essen  
1910-1918 Professor für Mechanik und Maschinenlehre an der Bergakademie Freiberg  
1918-1949 Nach Abtrennung der Mechanik und Umbenennung des Lehrstuhls, Professor für Maschinenkunde und Technische Wärmelehre  
1923-1933 Vorsitz im „Akademischen Ausschuß für Leibesübungen“ an der Bergakademie

Otto BrunckBrunck, Otto (1866-1946)

Amtszeit: 1919-1920 und 1930-1931
1884-1885 Studium der Physik sowie 1886-1889 Studium der Chemie an der TH München, Diplom  
1889-1892 Vorlesungs- und Privatassistent im Laboratorium von Otto Fischer an der Universität Erlangen, Promotion  
1892/93 Studium an der Bergakademie Freiberg  
ab 1893 erster Assistent bei Clemens Winkler an der Bergakademie Freiberg
1896 Berufung als außerordentlicher und ab 1902 als ordentlicher Professor für Chemie (Nachfolger von Clemens Winkler) bis 1934

Carl SchiffnerSchiffner, Carl (1865-1945)

Amtszeit: 1917-1919
1885-1889 Studium an der Bergakademie Freiberg, Diplom als Hütteningenieur  
1890-1902 Anstellung bei den Freiberger Hütten, auf denen er verschiedene Stellungen in Halsbrücke und Muldenhütten bekleidete  
1902-1930 Professor für Hüttenkunde und Elektrometallurgie, ab 1909 auch Lehrauftrag für metallurgische Probierkunde  
1919-1925 Vorsitzender der Gesellschaft Deutscher Metallhütten- und Bergleute

Johannes GalliGalli, Johannes (1856-1927)

Amtszeit: 1915-1917
1878-1882 Studium an der Bergakademie Freiberg, Diplom als Eisenhütteningenieur  
1883-1906 Tätigkeit in verschiedenen Stahl- und Walzwerken, zuletzt als technischer Direktor des Annener (Annen bei Dortmund) Gußstahlwerkes A.-G.  
1906-1925 Professor für Eisenhüttenkunde und mechanische Technologie an der Bergakademie Freiberg  

Friedrich KolbeckKolbeck, Friedrich (1860-1943)

Amtszeit: 1913-1915 und 1922-1923
1879-1883 Studium der Naturwissenschaften an der Universität Leipzig  
1883 Promotion an der Universität Leipzig  
1883-1884 Studium an der Bergakademie Freiberg  
1884 Anstellung als Assistent für Hütten-, Probier- und Lötrohrprobierkunde an der Bergakademie Freiberg
1893 Ernennung zum Dozenten und 1896 zum Professor für Probier- und Lötrohrprobierkunde  
1901-1928 Professor für Mineralogie und Lötrohrprobierkunde, bis 1930 Weiterführung der Lehrtätigkeit in Lötrohrprobierkunde

Richard BeckBeck, Richard (1858-1919)

Amtszeit: 1911-1913
1879-1883 Studium der Naturwissenschaften in Freiburg (nur SS 1879) und Leipzig  
1883 Promotion an der Universität Leipzig  
1883-1895 Geologe bei der Königlich Sächsischen Geologischen Landesanstalt in Leipzig, maßgebliche Mitarbeit an der Geologischen Landeskartierung von Sachsen  
1895-1919 Professor für Geologie, Lagerstätten- und Versteinerungslehre an der Bergakademie Freiberg

Emil TreptowTreptow, Emil (1854-1935)

Amtszeit: 1909-1911
1874-1878 Studium an der Bergakademie Freiberg, Diplome als Bergingenieur und Markscheider  
1879-1884 Tätigkeit in peruanischen Bergwerken  
ab 1884 wieder in Freiberg als Bergingenieur und Markscheider, 1887 Bergamtsmarkscheider  
1887-1892 Direktor der Bergschule Freiberg  
1891-1923 Professor für Bergbaukunde und Aufbereitung an der Bergakademie Freiberg

Theodor ErhardErhard, Theodor (1839-1919)

Amtszeit: 1907-1909
1858-1863 Studium an der Bergakademie Freiberg, Staatsexamen für Hüttenleute 23.01.1863  
1863-1868 Tätigkeit in verschiedenen Betrieben des Freiberger Reviers, u.a. ab 1867 Betriebsleiter der Arsenikhütte sowie der Tonwarenfabrik in Muldenhütten  
1867 nebenamtlich Physik-Vorlesungen an der Bergakademie  
1868 Berufung als Lehrer für Physik und descriptive Geometrie an die Bergakademie  
1874 Promotion an der Universität Leipzig  
1875 Verleihung des Professorentitels  
1881 erstmalig Vorlesungen über Elektrotechnik an der Bergakademie  
1906-1916 nebenamtlich Leiter der Hochschulbibliothek, auch über den Ruhestand 1912 hinaus

Erwin PapperitzPapperitz, Erwin (1857-1938)

Amtszeit: 1901-1903, 1905-1907 und 1923-1924
1875-1877 Studium Philosophie und Naturwissenschaften an der Universität Leipzig
1877-1878 Universität München
ab 1878 Universität Leipzig, v.a. am mathematischen Seminar des Prof. Adolph Meyer; 1882 Staatsprüfung für das höhere Schulamt
1883 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Leipzig
1886 Habilitation als Privatdozent für Mathematik am Polytechnikum Dresden (1890 TH)
1889 Titel außerordentlicher Professor
1892-1928 Professor für Mathematik und darstellende Geometrie an der Bergakademie Freiberg


Adolf LedeburLedebur, Adolf (1837-1906)

Amtszeit: 1899 - 1901 und 1903 - 1905
1856 - 1858 Studium am Collegium Carolinum Braunschweig
1858 - 1875 Tätigkeit in verschiedenen Eisenhüttenwerken, u.a. als Hüttenkontrolleur und Betriebsleiter
1875 - 1906 Professor für Eisenhüttenkunde an der Bergakademie Freiberg
1892 - 1906 nebenamtlich Leiter der Bibliothek der Bergakademie


© Texte Roland Volkmer (Universitätsarchiv)