Grundsätze und Ziele

Personalentwicklung ist eine übergreifende Aufgabe innerhalb der Universität. Sie umfasst alle Maßnahmen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter qualifizieren und motivieren sowie deren Zufriedenheit und Gesundheit erhalten und erhöhen. An dem Prozess der Personalentwicklung sind neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern selbst, die direkten Vorgesetzten als Führungskräfte, die Graduierten- und Forschungsakademie, die Personalvertretung, das Rektorat und das Dezernat für Personalangelegenheiten der TU Bergakademie Freiberg beteiligt.

Unsere Grundsätze für die Personalentwicklung:

1. Förderung von Karrierezielen, Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses

Ermittlung des Weiterbildungsbedarfs, insbesondere interne Weiterbildungsangebote ausgerichtet an den Bedürfnissen der Beschäftigten; Mitarbeiter-Vorgesetzten-Gespräche; Mitwirkung an der Karriereplanung; Unterzeichnung Rahmenkodex über den Umgang mit befristeter Beschäftigung und die Förderung von Karriereperspektiven an den Hochschulen im Freistaat Sachsen.

2. Erhöhung des Anteils von Frauen in wissenschaftlichen Führungspositionen

Berufung exzellenter Wissenschaftlerinnen auf Juniorprofessuren mit Tenure-Track und Professuren; aktive Unterstützung von Frauen auf dem Weg der wissenschaftlichen Karriere durch gezielte Maßnahmen zum Abschluss der Promotion oder der Habilitation durch die GraFa und zur Berufung auf eine Juniorprofessur.

3. Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Familienbewusste Führung; flexible Arbeitszeiten durch Gleitzeitregelung; Schaffung von Teilzeitmodellen, Dual Career Service; Kinderbetreuungsmöglichkeiten an der Universität; Mitarbeiterbefragung.

4. Schaffung von gesunden und guten Arbeitsbedingungen

Gesundheitsmanagement; Seminare zur Gesundheitsprävention; Sportangebote; Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM).

5. Chancengleichheit von Männern und Frauen, von Menschen mit Behinderungen sowie von Beschäftigten aus anderen Ländern

Gleichstellungskommission; Arbeitskreis Inklusion.

In 2017 werden die entwickelten Grundsätze in einem Personalentwicklungskonzept unter Verantwortung des Rektorates mit Beteiligung der Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten und des Personalrates aufgestellt.