Sammlung anorganisch-chemischer Präparate (Winkler Sammlung)

Blick in den Sammlungsschrank im Winkler-Bau

Allgemeines: Die Sammlung enthält etwa 1.500 anorganisch-chemische Präparate, die überwiegend in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts synthetisiert wurden. Der originale Bestand ist bis auf wenige Ausnahmen erhalten. Dabei handelt es sich sowohl um feste als auch um flüssige Präparate, die überwiegend in abgeschmolzenen Glasampullen aufbewahrt werden.

 

 

Clemens Winkler, Ölgemälde von Gustav Schubert

Historie: Die Sammlung geht auf Clemens Alexander Winkler (1838-1904) zurück, der die meisten Proben selbst an der Bergakademie herstellte. So befindet sich hier auch die Originalprobe des seltenen Minerals Argyrodit, aus der Winkler 1886 das Germanium isolierte. Zuwachs erhielt sie durch Geschenke wie die Gallium-Probe durch dessen Entdecker Lecoq de Boisbaudran (1838-1912). In kleinerem Umfang fanden auch in jüngerer Zeit neue Proben den Weg in die Sammlung.

 

Probe des Argyrodits vom 6. Februar 1886Bedeutung: Die Sammlung wurde auch von Winklers Nachfolgern gepflegt und ausgebaut. Sie stellt ein großartiges und wichtiges Sachzeugnis für die Geschichte der anorganischen Chemie dar.

 

 

 

Nutzung & Zugang: Die Sammlung befindet sich im Clemens-Winkler-Bau in der Leipziger Straße. Sie wird weithin in der Lehre für Anorganische Chemie eingesetzt und ist auf Anfrage zugänglich.

 

Kontakt

 

Prof. Dr. Edwin Kroke

Institut für Anorganische Chemie

Telefon: +49 (0) 3731 39-3174

E-Mail: Edwin [dot] Krokeatchemie [dot] tu-freiberg [dot] de