Sammlung für Nichteisenmetallurgie

Sammlungsschrank mit verschiedenen Kupfer-, Zinn- und BleiproduktenAllgemeines: Die Sammlung besteht aus über 3.000 Einzelstücken. Es handelt sich dabei um Proben von Erzen, metallurgischen Zwischen- und Endprodukten wie Metallen, Legierungen, chemischen Metallverbindungen sowie Schlacken. Hierzu zählen unter anderem Anschauungsstücke der Gewinnung von Bunt- und Edelmetallen. Besondere Beachtung verdient das Material des Amalgamierwerks Halsbrücke.

Portrait Carl SchiffnerHistorie: Die Anfänge der Sammlung reichen ins 19.Jahrhundert zurück. Unter Professor Carl Schiffner (1865-1945) wurde sie im 20. Jahrhundert erheblich erweitert, insbesondere in den 1920er Jahren. Ein erheblicher Teil der Stücke kam darüber hinaus durch Informationsreisen von Professor Franz Brenthel (1891-1957) in die Sammlung.

 

        Bedeutung: Die Sammlung veranschaulicht die praktische Ausbildung Kasten mit verschiedenen Blaufarbenauf dem Nichteisenmetallsektor für Metallurgen und Ökonomen in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Auch für die historische Forschung ist die Sammlung relevant, da sie zahlreiche Belegmaterialien für heute weitgehend unbekannte technologische Prozesse enthält, etwa die Blaufarbengewinnung.

Nutzung & Zugang: Die Sammlung ist magaziniert und befindet sich im Depot der Kustodie im Universitätshauptgebäude. Eine Besichtigung ist aufgrund des schlechten Erschließungszustands derzeit nicht möglich. Für wissenschaftliche Forschung kann der Bestand zugänglich gemacht werden.

Kontakt:

Dr. Andreas Benz

Kustodie

Telefon: +49 (0) 3731 39-3476

E-Mail: Andreas [dot] Benzatiwtg [dot] tu-freiberg [dot] de