Bachelor Wirtschaftsmathematik

Steckbrief

FakulätFakultät 1 - Mathematik und Informatik
AbschlussBachelor of Science (B.Sc.)
Regelstudienzeit6 Semester
StudienbeginnWinter- und Sommersemester (i.d.R. aber zum Wintersemester)
Zulassungsvoraussetzungen

Abitur bzw. fachgebundene Hochschulreife oder eine als gleichwertig anerkannte Zugangsberechtigung

Studienkonzept

Die Wirtschaftswissenschaften sind heute ohne Mathematik undenkbar. Die komplexen Strukturen und Abläufe in den weltweit verzahnten Volkswirtschaften und Finanzmärkten erfordern in zunehmendem Maße mathematische Modelle. Nicht von ungefähr kommt es, dass gerade in letzter Zeit einige Nobelpreise an Wirtschaftswissenschaftler verliehen wurden, die sich durch weitgehend mathematisch geprägte Untersuchungen ausgezeichnet haben.

Wirtschaftsmathematik an der TU Bergakademie Freiberg: Interessant, Effektiv, Individuell, Exklusiv


Studienkonzept

Die Ausbildung im Bachelorstudiengang Wirtschaftsmathematik ist so angelegt, dass sie neben der Vermittlung grundlegender mathematischer Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten stark auf solche Gebiete ausgerichtet ist, die im besonderen Maße für betriebs- und volkswirtschaftliche Anwendungen relevant sind. Schwerpunkte des Studiums sind die Mathematik (u. a. Finanzmathematik und mathematische Methoden des Operations Research), die Wirtschaftswissenschaften (u.a. mit Investition und Finanzierung, Produktion und Beschaffung) und Informatik (u. a. mit Softwareentwicklung, Wirtschaftsinformatik). Projektarbeiten im Team während des Studiums, eine Seminararbeit zu einer praxisnahen Aufgabenstellung und eine Abschlussarbeit über 20 Wochen kennzeichnen die praxisorientierte Ausbildung.


Studienablauf

Studienablauf WirtschaftsmathematikDas Bachelorstudium gliedert sich in drei Phasen. In der Orientierungsphase während der ersten beiden Semester werden Grundlagen der Mathematik, wie z.B. Analysis und Algebra, sowie Grundlagen der Informatik vermittelt. In der Eignungsphase (3. und 4. Semester) stehen Fragen der angewandten Mathematik (Optimierung, Stochastik, Numerik, Graphentheorie) im Mittelpunkt. In der abschließenden Vertiefungsphase (5. und 6. Semester) werden mathematische Methoden des Operations Research und Informatik gelehrt. In allen drei Phasen stehen zudem Betriebs- und Volkswirtschaftslehre auf dem Stundenplan. Die Bachelorarbeit wird studienbegleitend im 6. Semester verfasst.

Vorlesungsverzeichnis: Stundenpläne des laufenden Semesters

Internationalität

Dank vielfältiger internationaler Kontakte der Fakultät können die Studierenden auch ein oder zwei Semester im Ausland verbringen und an einer Partnerhochschule in Europa, Kanada oder den USA studieren. 


Möglichkeiten nach dem Bachelor

Der Bachelor ist der erste berufsqualifizierende Abschluss, d.h. Bachelorabsolventen können direkt ins Berufsleben einsteigen. Die andere Möglichkeit ist die Weiterqualifizierung im Masterstudium. An der TU Bergakademie Freiberg ist der Master Wirtschaftsmathematik als konsekutiver Master konzipiert. Er baut also inhaltlich auf dem Bachelorstudiengang Wirtschaftsmathematik auf.

Einstieg in das Masterstudium Wirtschaftsmathematik 

Im Masterstudiengang wird die Wirtschaftsmathematik bis auf aktuelles Forschungsniveau erweitert. Es werden neueste Forschungsergebnisse in den Lehrveranstaltungen diskutiert, aktuelle Fragestellungen z. B. in der Masterarbeit durch die Studierenden bearbeitet.

Schwerpunkte im Masterstudium sind insbesondere die Vertiefung der mathematischen Grundlagen und der wirtschaftswissenschaftlichen Spezialisierung sowie die individuelle Beschäftigung mit wirtschaftswissenschaftlichen Fragestellungen im Rahmen von zwei Seminararbeiten und der Masterarbeit. Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester. Der Abschluss „Master of Science“ eröffnet den Absolventen zusätzlich die Möglichkeit, an Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu arbeiten und an Promotionsprogrammen teilzunehmen.

Einstieg in das Berufsleben

Absolventen der Wirtschaftsmathematik sind in der Lage, komplexe wirtschaftliche Probleme unter dem Einsatz aller Möglichkeiten moderner Computertechnik mit mathematischen Methoden zu lösen. Zu den vielfältigen Aufgaben gehören z. B. Fragen der Optimierung betrieblicher Abläufe, der Lagerhaltung, der Standortplanung, der Reduktion des Ressourcenverbrauchs, der Lenkung von Verkehrsströmen sowie der Abschätzung von Chancen und Risiken im Versicherungswesen und in der Finanzplanung. Wichtige Einsatzgebiete für Wirtschaftsmathematiker liegen

  • in der Versicherungsbranche (Statistk, Tarifgestaltung, Entwicklung neuer Produkte),
  • im Bank- und Kreditgewerbe (Risiko-Management, Investmentbanking, Firmen-
    und Privatkunden, Simulationsrechnung von Bauspartarifen),
  • bei Finanz- und Personaldienstleistern (Unternehmensforschung und -planung,
    Softwareentwicklung, Mandantenberatung),
  • Softwareproduktion (Datenbankanalyse, Entwicklung kundenspezifischer Software,
    Electronic Business, qualifizierte Organisationsberatung) sowie
  • in den Bereichen Controlling, Logistik und Marketing.

Arbeitgeber unserer Absolventen (Auswahl)

  • Verbundnetz Gas AG (Leipzig)
  • SAP Deutschland (Walldorf)
  • Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik (Berlin)
  • Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (Köln, Braunschweig)
  • Forschungszentrum Karlsruhe (Karlsruhe)
  • Deutsche Bundesbank (Frankfurt/Main)
  • Dresdner Bank AG - Dresdner Kleinwort (Frankfurt/Main)
  • Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC - PricewaterhouseCoopers (Frankfurt/Main)

Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Die Berufsaussichten für Absolventen sind derzeit ausgesprochen gut.

Informationen des Magazins Stern

Berufseinstieg suchen. Karriere finden: Career Center

Zahlen, Daten, Fakten

CHE-Hochschulranking 2015/16: Im CHE-Hochschulranking belegt die TU Bergakademie Freiberg regelmäßig Spitzenplätze. Die Fakultät für Mathematik und Informatik hat es – wie schon in den Vorjahren – in den für Studierende besonders wichtigen Kategorien „Studiensituation insgesamt“ und „Betreuung durch Lehrende“ ganz nach vorne geschafft. Bestnoten gab es zudem bei den Einzelkriterien:

  • Kontakt zu Studierenden
  • Lehrangebot
  • Forschungsbezug
  • Studienorganisation
  • Berufsbezug
  • e-Learning
  • Bibliotheksausstattung
  • Räume
  • Unterstützung für Auslandsstudium

Gremien


Fakultät für Mathematik und Informatik

Der Bachelor-Studiengang Wirtschaftsmathematik wird angeboten von der Fakultät für Mathematik und Informatik, weiter zu den Informationen der Fakultät


Studienablauf

Servicebereich

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