Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen

Der Wirtschaftsingenieur ist ein Allrounder, denn er ist durch seine breitgefächerte naturwissenschaftliche, ingenieurtechnische und betriebswirtschaftliche Ausbildung in nahezu allen Bereichen einsetzbar. Er soll an den Schnittstellen arbeiten, Spezialisten der verschiedenen Fachdisziplinen verstehen und Brücken zwischen den einzelnen Bereichen schlagen. So wird nicht nur ingenieurtechnischer Sachverstand von ihm verlangt, sondern auch ökonomisches Verständnis und die Fähigkeit, sich schnell in neue Gebiete einzudenken.

Industrial Engineering and Management is a study program in which students learn how to solve practical problems in the field of Economics or Engineering. The combination of both leads to an interdisciplinary education which allows students to think connected. Finally, they would be able to solve complex problems between different departments. The TU Bergakademie Freiberg offers courses of study to reach the academic degree Bachelor of Science and Master of Science. 

At the three and a half-year Bachelor in Industrial Engineering and Management students learn the theoretical base in lectures first. At technical courses they partly have to prove learned knowledge in certain internships afterwards. Referring to these introductory courses the study program offers a wide scope to follow your interests and ambitions. So, you get the chance to specialize in following technical key areas:

  • Geo-Engineering and Mining
  • Ceramic, Glass and Building Materials
  • Mechanical Engineering
  • Process Engineering
  • Materials Science and Materials Technology

The three-semester Master in Industrial Engineering and Management is highly practical oriented, too. According to this, students have to prepare special contents of lectures in assignments, case studies or teamwork.  Although the Master in Industrial Engineering and Management combines technical and economical subjects as well as the Bachelor degree, it is focused on economical insights. To deepen its knowledge in special fields of business, students can combine courses of different chair of business administration. To get part in that study program, some requirements should be fulfilled. Beside a highly interest in Economics and Engineering, students should be able to develop learn strategies and work self-reliant.  


Studienkonzept

Die Anforderungen des Arbeitsmarktes zeigen, dass neben den Spezialisten der Fachdisziplinen Absolventen gewünscht werden, die durch ihre kombinierte Ausbildung fächerübergreifende Aufgabenstellungen analysieren und lösen können. Wirtschaftsingenieure sind Generalisten, Integratoren oder Problemlöser an der Schnittstelle technischer und wirtschaftlicher Wissenschaftsgebiete. 

Auf diesem Ziel baut das Studium des Wirtschaftsingenieurwesens auf, welches durch das Kombinieren von wirtschaftswissenschaftlichen Modulen mit ingenieurfachlichen Disziplinen ein breites Wissen und ein tiefgreifendes Verständnis vermittelt.


Studienablauf

Der interdisziplinäre Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen führt zu einem berufsqualifizierenden Abschluss und vermittelt daher vor allem die Grundlagen von zentralen betriebswirtschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen. Er umfasst sechs Semester Präsenzstudium und ein Semester Fachpraktikum und Bachelorarbeit. In den ersten zwei Semestern durchlaufen die Studierenden aller Studienrichtungen eine gemeinsame Orientierungsphase, in welcher sie mathematisch-, natur-, ingenieur- und wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen erlernen. Im 3. und 4. Semester folgt eine Eignungsphase, in der gezielt die Veranstaltungen der gewählten Studienrichtung besucht werden. In der anschließenden Vertiefungsphase im 5. und 6. Semester werden spezifische Kenntnisse der gewählten Vertiefungsrichtung vermittelt. Im abschließenden 7. Semester wird das erlernte Wissen im Fachpraktikum angewendet und eine berufstypische Aufgabe bearbeitet. Darüber hinaus wird die Bachelorarbeit absolviert.

Vertiefungen

In der Eignungs- und Vertiefungsphase profitieren die Studierenden von der Kompetenz der TU in den Bereichen Geo, Material, Energie, Umwelt und Wirtschaft. Mit Beginn der Eignungsphase entscheidet sich jeder Student für eine, z. T. deutschlandweit einzigartige Vertiefung.

  • Maschinenbau
    • Maschinen und Anlagen
    • Energietechnik
  • Infrastrukturmanagement
  • Rohstoffgewinnung
    • Vertiefung Bergbau,
    • Vertiefung Tiefbohrtechnik, Erdöl, Erdgas
  • Werkstofftechnologie
    • Gießereitechnik
    • Nichteisenmetallurgie
    • Umformtechnik
    • Stahltechnologie
    • Werkstofftechnik
  • Verfahrenstechnik und Keramik, Glas, Baustoffe

Ablaufplan

Studienablaufplan Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen

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Vorlesungsverzeichnis: Stundenpläne des laufenden Semesters

Internationale Ausrichtung

Durch ein großes Netzwerk an internationalen Partnerhochschulen haben Studierende der TU Bergakademie Freiberg hervorragende Möglichkeiten, ihr Studium durch einen Auslandsaufenthalt zu ergänzen. Diese bieten den Studierenden neben einem großen persönlichen Erfahrungsschatz ein Alleinstellungsmerkmal beim Eintritt in das Berufsleben. Der Aufenthalt im Ausland wird Bachelorstudenten im dritten oder vierten Studienjahr empfohlen. Die TU Bergakademie Freiberg verfügt über zahlreiche internationale Partnerschaften, so dass ein Auslandssemester auch im Rahmen eines Bachelorstudiums sehr gut zu realisieren ist. Kooperations- oder Austauschprogramme gibt es unter anderem mit der Pittsburg State University (USA), der University of Alberta/Edmonton (Kanada), der University of Leeds (Großbritannien), der Università degli studi di Trento (Italien), der Université de Marne-la-Vallée (Frankreich), der Université de Savoie Chambéry (Frankreich), der Wirtschaftsuniversität Poznan (Polen), der Central European University Budapest (Ungarn) und der Wuhan University (China).


Möglichkeiten nach dem Bachelor

Einstieg in das Berufsleben

Der Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der TU Bergakademie Freiberg ist als erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss konzipiert, um den Absolventen einen frühen Einstieg in das Berufsleben zu ermöglichen. So bieten viele Unternehmen die Möglichkeit, an einem Traineeprogramm teilzunehmen, um erste praktische Berufserfahrungen zu sammeln und sich für einen weiteren beruflichen Werdegang zu orientieren. Durch die kombinierte Ausbildung aus Wirtschaft und Technik bieten sich dem Wirtschaftsingenieur zahlreiche Zukunftsperspektiven. Alternativ zum frühzeitigen Berufseinstieg kann ein auf dem Bachelorstudium aufbauender dreisemestriger Masterstudiengang aufgenommen werden.

 Berufseinstieg suchen. Karriere finden: Career Center 

Einstieg in das Masterstudium

Das Masterstudium zum Wirtschaftsingenieur bietet den Studenten die Möglichkeit, das im Bachelorstudium erworbene und fundierte Grundwissen weiter auszubauen, zu ergänzen und zu vertiefen. Durch weiterführende disziplinär übergreifende Lehrveranstaltungen im wirtschafts- und ingenieurwissenschaftlichen Bereich können die Studierenden inhaltliche Schwerpunkte setzen und somit den eigenen Interessen folgen. Das Studium umfasst zwei Semester Präsenzstudium und ein Semester Masterarbeit. Ziel des Studiums ist es, die beruflichen Perspektiven der Absolventen auf dem Arbeitsmarkt zu steigern und ihnen so die Chance zu geben, Führungsaufgaben in Unternehmen zu übernehmen und die damit anstehenden Aufgaben und Probleme zu lösen. Neben den wirtschaftswissenschaftlichen Wahlpflichtmodulen in den Bereichen Betriebs-, Volkswirtschaftslehre sowie Recht werden zahlreiche ingenieurwissenschaftliche Vertiefungen angeboten.

Berufsbilder und Einsatzmöglichkeiten

„Wirtschaftsingenieure arbeiten an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Technik: Sie müssen die Arbeit des Konstrukteurs genauso verstehen wie die des Controllers; Sie achten darauf, dass Produkte zuverlässig funktionieren – und sich auch verkaufen. Die studierten Generalisten kommen deshalb in fast allen Unternehmensbereichen zum Einsatz, wenn auch verstärkt in Logistik, Marketing, Controlling und bei Beratungsunternehmen.“

Quelle: DIE ZEIT, 21.05.2008 Nr. 22

  • Organisation, Leitung und Unternehmensplanung eines Betriebs der Stoffgewinnung und Stoffwandlung
  • Logistik und Materialwirtschaft
  • Grundlagen- und Anwendungsforschung sowie Apparate-, Anlagen und
    Verfahrensentwicklung
  • Management, Kundenberatung, Vertrieb und Einkauf im In- und Ausland
  • Technische Administration und Überwachung, Gutachter, Industrieberater
  • Öfffentlicher Dienst, staatliche und kommunale Behörden
  • Hochschul- und Fachhochschulbereich