Bachelor Energietechnik

Steckbrief

FakultätFakultät 4 - Maschinenbau, Verfahrens- und Energietechnik
AbschlussBachelor of Science (B.Sc.)
Regelstudienzeit7 Semester
StudienbeginnWinter- und Sommersemester (i.d.R. aber zum Wintersemester)
Zulassungsvoraussetzungen

Abitur bzw. fachgebundene Hochschulreife oder eine als gleichwertig anerkannte Zugangsberechtigung

Studienkonzept

Die "Energiefrage" ist eine der wichtigsten Herausforderungen für die Menschheit im 21. Jahrhundert. Dem wachsenden Energiehunger der Menschheit stehen schwindende Ressourcen sowie die Zunahme des CO2-Ausstoßes und die damit verbundene Klimawandelproblematik gegenüber. Neue Formen der Energiegewinnung müssen entwickelt werden; die Energiebranche ist im Wandel. Insbesondere dezentrale und regenerative Technologien sowie deren optimale Einbindung in der Energieversorgung werden die zukünftige Entwicklung in der Energiebranche dominieren. Gut ausgebildete Fachleute werden deshalb überall in der Energiewirtschaft und den angrenzenden Bereichen gebraucht.

Hier geht es zum Interview mit unserem Experten der Energietechnik.

Praxisbezogenheit, Vorbereitung auf lebenslanges Lernen, Erwerb von Teamfähigkeit, Kostendenken und soziale Kompetenz sind die Kennzeichen des Studiengangs Energietechnik an der TU Bergakademie Freiberg. Darauf sind auch die Studien-, Projekt- und Abschlussarbeiten angelegt, die innerhalb und außerhalb der Universität – insbesondere auch an den Partnerhochschulen in aller Welt – absolviert werden können. Die Studien- und Prüfungsordnungen gewährleisten eine kurze Studiendauer.
Energietechnik ist ein interdisziplinäres Fachgebiet an der Schnittstelle zwischen Maschinenbau, Verfahrenstechnik und Elektrotechnik. Die Vielfalt der angebotenen Vertiefungsfächer ermöglicht eine Spezialisierung in einzelnen Bereichen der Energiewirtschaft. Die fremdsprachliche Ausbildung, meist in der Fachsprache Englisch, ist ebenso Pflichtbestandteil des Studiums wie ein Fachpraktikum.

Im Bachelorstudium erwerben die Studenten solide und umfassende Kenntnisse über die mathematisch-naturwissenschaftlichen, informationstechnischen, ingenieurwissenschaftlichen, wirtschaftswissenschaftlichen und rechtlichen Grundlagen. Im Pflichtbereich Ingenieurwissenschaften stehen Wärme- und Stoffübertragung, Mess-, Regelungs- und Automatisierungstechnik sowie verfahrenstechnische Grundlagen auf dem Studienplan. Wichtige Bausteine der Ausbildung stellen darüber hinaus die Vermittlung von Grundlagen der Werkstofftechnik und der elektrischen Energietechnik dar.

Als Vertiefungsrichtung können gewählt werden:

  • Industrielle Energie- und Kraftstoffwirtschaft
  • Dezentrale und regenerative Energieanlagen
  • Gas- und wärmetechnische Anlagen
  • Elektro- und Verbrennungskraftmaschinen
  • Elektroenergieversorgung

Den Abschluss des Bachelorstudiums bildet die Bachelorarbeit im 7. Semester.

Im Masterstudium Energietechnik bauen die Studierenden ihre Vertiefungsrichtung aus dem Bachelorstudium weiter aus. Die Fremdsprachenkompetenz soll gefestigt und die interdisziplinäre Arbeit vor allem im Rahmen der Projektarbeit gefördert werden. Hier wird auch die im späteren Berufsleben wichtige Teamarbeit besonders trainiert. Das wesentliche Bildungsziel des Masterstudiums ist die Vermittlung der Fähigkeit zu selbständigem wissenschaftlichen Arbeiten.

Mit dem Bachelor wird ein erster berufsqualifizierender Abschluss erworben, mit dem man bereits nach sieben Semestern ins Arbeitsleben starten kann. Empfohlen wird jedoch, die Ausbildung im Masterstudiengang Energietechnik fortzusetzen. Der Masterabschluss ist mit dem Diplom vergleichbar und berechtigt zur Promotion.

Studienablauf

Modulplan Bachelor Energietechnik

Berufsfelder

Ein Studium der Energietechnik bietet Absolventen vielfältige berufliche Einstiegsperspektiven im In- und Ausland in:

  • Forschung und Entwicklung
  • Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen, beispielsweise Energieversorgungsunternehmen und Stadtwerke
  • Kommunale & regionale Entwicklungsbüros, Genehmigungs- und Überwachungsorgane, Öffentlicher Dienst, Organisationen, Kammern und Verbände
  • wissenschaftliche Tätigkeiten an Universitäten und Forschungseinrichtungen mit dem Schwerpunkt Energie
  • oder freiberufliche Tätigkeiten als Unternehmer oder Berater in der Energiebranche oder als Energieberater in den verschiedensten, insbes. energieintensiven Branchen

Servicebereich

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