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Wirtschafts-Mathematik
WirtschaftsmathematikDie Wirtschaftswissenschaften sind heute ohne Mathematik undenkbar. Die komplexen Strukturen und Abläufe in den weltweit verzahnten Volkswirtschaften und Finanzmärkten erfordern in zunehmendem Maße mathematische Modelle. Nicht von ungefähr kommt es, dass gerade in letzter Zeit einige Nobelpreise an Wirtschaftswissenschaftler verliehen wurden, die sich durch weitgehend mathematisch geprägte Untersuchungen ausgezeichnet haben. StudienkonzeptDie Ausbildung im Bachelorstudiengang Wirtschaftsmathematik ist so angelegt, dass sie neben der Vermittlung grundlegender mathematischer Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten stark auf solche Gebiete ausgerichtet ist, die im besonderen Maße für betriebs- und volkswirtschaftliche Anwendungen relevant sind. Schwerpunkte des Studiums sind die Mathematik (u. a. Finanzmathematik und mathematische Methoden des Operations Research), die Wirtschaftswissenschaften (u.a. mit Investition und Finanzierung, Produktion und Beschaffung) und Informatik (u. a. mit Softwareentwicklung, Wirtschaftsinformatik). Projektarbeiten im Team während des Studiums, eine Seminararbeit zu einer praxisnahen Aufgabenstellung und eine Abschlussarbeit über 20 Wochen kennzeichnen die praxisorientierte Ausbildung. StudienablaufDas Bachelorstudium gliedert sich in drei Phasen. In der Orientierungsphase während der ersten beiden Semester werden Grundlagen der Mathematik, wie z.B. Analysis und Algebra, sowie Grundlagen der Informatik vermittelt. In der Eignungsphase (3. und 4. Semester) stehen Fragen der angewandten Mathematik (Optimierung, Stochastik, Numerik, Graphentheorie) im Mittelpunkt. In der abschließenden Vertiefungsphase (5. und 6. Semester) werden mathematische Methoden des Operations Research und Informatik gelehrt. In allen drei Phasen stehen zudem Betriebs- und Volkswirtschaftslehre auf dem Stundenplan. Die Bachelorarbeit wird studienbegleitend im 6. Semester verfasst. Dank vielfältiger internationaler Kontakte der Fakultät können die Studierenden auch ein oder zwei Semester im Ausland verbringen und an einer Partnerhochschule in Europa, Kanada oder den USA studieren.
Was kommt nach dem BachelorDer Bachelor ist der erste berufsqualifizierende Abschluss, d.h. Bachelorabsolventen können direkt ins Berufsleben einsteigen. Die andere Möglichkeit ist die Weiterqualifizierung im Masterstudium. An der TU Bergakademie Freiberg ist der Master Wirtschaftsmathematik als konsekutiver Master konzipiert. Er baut also inhaltlich auf dem Bachelorstudiengang Wirtschaftsmathematik auf. Im Masterstudiengang wird die Wirtschaftsmathematik bis auf aktuelles Forschungsniveau erweitert. Es werden neueste Forschungsergebnisse in den Lehrveranstaltungen diskutiert, aktuelle Fragestellungen z. B. in der Masterarbeit durch die Studierenden bearbeitet. Schwerpunkte im Masterstudium sind insbesondere die Vertiefung der mathematischen Grundlagen und der wirtschaftswissenschaftlichen Spezialisierung sowie die individuelle Beschäftigung mit wirtschaftswissenschaftlichen Fragestellungen im Rahmen von zwei Seminararbeiten und der Masterarbeit. Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester. Der Abschluss „Master of Science“ eröffnet den Absolventen zusätzlich die Möglichkeit, an Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu arbeiten und an Promotionsprogrammen teilzunehmen. Berufsbilder und EinsatzgebieteAbsolventen der Wirtschaftsmathematik sind in der Lage, komplexe wirtschaftliche Probleme unter dem Einsatz aller Möglichkeiten moderner Computertechnik mit mathematischen Methoden zu lösen. Zu den vielfältigen Aufgaben gehören z. B. Fragen der Optimierung betrieblicher Abläufe, der Lagerhaltung, der Standortplanung, der Reduktion des Ressourcenverbrauchs, der Lenkung von Verkehrsströmen sowie der Abschätzung von Chancen und Risiken im Versicherungswesen und in der Finanzplanung. Wichtige Einsatzgebiete für Wirtschaftsmathematiker liegen
Zahlen, Daten, FaktenCHE-Hochschulranking 2010: Im CHE-Hochschulranking belegt die TU Bergakademie Freiberg regelmäßig Spitzenplätze. Die Fakultät für Mathematik und Informatik hat es 2010 – wie schon in den Vorjahren – in den für Studierende besonders wichtigen Kategorien „Studiensituation insgesamt“ und „Betreuung durch Lehrende“ ganz nach vorne geschafft. Bestnoten gab es zudem bei den Einzelkriterien:
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Mathematik in Freiberg studierenBachelor
Master
* Das Studium beginnt in der Regel zum Wintersemester. Auf Basis individueller Studienpläne kann auch eine Immatrikulation zum Sommersemester erfolgen. Ansprechpartner für Studienfachberatung
Ansprechpartner für Allgemeine Studienberatung
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