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Network Computing
Network ComputingUnser Wissen über die technischen und sozialen Zusammenhänge der Welt nimmt kontinuierlich zu. Forschung und Entwicklung bieten immer neue Möglichkeiten und gestalten unsere Zukunft in vielfältiger Weise. Insbesondere die durchschlagenden Erfolge des Internets, des WorldWideWeb und der Virtuellen Realität beeinflussen alle Wirtschaftszweige rund um Kommunikation, Information und elektronischen Handel. Daraus resultiert ein sehr hoher Bedarf an Fachkräften, deren Spezialität Softwareanwendungen in Netzwerken (Network Computing) sind. Network Computing behandelt Analyse, Modellbildung, Bewertung und Realisierung von komplexen und vernetzten Kommunikations- und Informationssystemen. Mit Hilfe der angewandten Mathematik werden Modelle für technische, natur- und wirtschaftswissenschaftliche Zusammenhänge entwickelt, untersucht und bewertet. Die praktische Informatik ermöglicht den Entwurf, die Entwicklung und die Bewertung von komplexen und vernetzten Informations- und Kommunikationssystemen. unter anderem mit Hilfe multimedialer Techniken, mit Verfahren der Virtuellen Realität und mittels Wissenschaftlichen Rechnens werden komplexe Zusammenhänge erforscht, um z. B. automatisierte Lösungen abzuleiten. StudienkonzeptDer Studiengang ist als mathematisch orientierter Studiengang mit einer vertieften Ausbildung in praktischer Informatik konzipiert. Durch Konzentration auf die für das Network Computing relevanten Teilgebiete der Mathematik, der Informatik und des nebenfachs Wirtschaft oder Technik wird ein rascher berufsqualifizierender Abschluss erreicht. Ausgehend von einem mathematischen Fundament werden Anwendungen der Mathematik auf Netzwerke und Computer gelehrt. Der Student erwirbt Kenntnisse und Fähigkeiten zum lösen berufstypischer Probleme mit mathematischen und ingenieurmäßigen Methoden. Zu seinen Kernkompetenzen gehören insbesondere mathematische Verfahren und Algorithmen, Methoden des Operations Research, Programmierung, Software-Engineering, Internettechnologien sowie die Beherrschung von Systemen praxisrelevanter Größenordnung und Komplexität. Die Einarbeitung in eines der Anwendungsfächer Geo, Technik oder Wirtschaft ergänzt das Studium. Mit ihrer Berufsqualifikation sind die Absolventen in allen Branchen von Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung gefragt. StudienablaufDas Bachelorstudium gliedert sich in drei Phasen: die Orientierungsphase (1. und 2. Semester) widmet sich der Grundlagenausbildung in den Bereichen praktische und technische Informatik sowie Ingenieurmathematik. Darüber hinaus steht das Allgemein- und Persönlichkeitsbildende Wahlpflichtmodul Business Communication bzw. Professional Communication auf dem Stundenplan. In der Eignungsphase (3. und 4. Semester) werden praktische Informatik, Statistik und Numerik sowie ein Anwendungsfach (Betriebswirtschaftslehre, Geowissenschaften/Geotechnik oder Technik) gelehrt. In der Vertiefungsphase (5. und 6. Semester) stehen Angewandte und Theoretische Informatik sowie Module des Anwendungsfachs im Mittelpunkt. Den Abschluss bildet die Bachelorarbeit mit Kolloquium.
Was kommt nach dem BachelorBereits nach sechs Semestern wird ein erster berufsqualifizierender Bachelorabschluss erreicht. Absolventen können damit ins Berufsleben starten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, in Freiberg einen Masterabschluss zu erwerben. Der viersemestrige Masterstudiengang Network Computing dient der vertieften wissenschaftlichen, theoretischen und praktischen Ausbildung auf dem Gebiet des Network Computing. Der Schwerpunkt liegt in der Ausbildung von Führungspersonen für die Erforschung und Entwicklung von Modellen, Systemen und Komponenten der Kommunikations- und Informationstechnologie. In der praktischen Ausbildung konzentriert sich der Studiengang auf die Beherrschung komplexer, vernetzter Systeme der Kommunikations- und Informationstechnologie, Methoden und Verfahren zur Bewertung und Realisierung von multimedialen Systemen insbesondere zur Gestaltung virtueller Realitäten sowie auf die Beschreibung und Realisierung eingebetteter digitaler Systeme. Anwendungen betreffen sowohl betriebswirtschaftliche als auch technische Gebiete. Berufsbilder und EinsatzmöglichkeitenAufgrund des speziellen Ausbildungsprofils finden Freiberger Absolventen neben den üblichen Einsatzgebieten wie Software- und Beratungshäusern, IT-Herstellern, Banken und Versicherungen vor allem auch in den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der Grundstoff- und Automobilindustrie, des verarbeitenden Gewerbes und der Versorgungsunternehmen interessante Aufgabenstellungen. Daher kommt auch ein Einsatz in Hochschulen bzw. Forschungseinrichtungen in Frage. Insgesamt sind die Berufsaussichten für Bachelor- und Masterabsolventen gegenwärtig und in mittlerer Zukunft herausragend gut. Zahlen, Daten, FaktenCHE-Hochschulranking 2010: im CHE-Hochschulranking belegt die TU Bergakademie Freiberg regelmäßig Spitzenplätze. Die Fakultät für Mathematik und Informatik hat es 2010 – wie schon in den Vorjahren – in den für Studierende besonders wichtigen Kategorien „Studiensituation insgesamt“ und „Betreuung durch Lehrende“ ganz nach vorne geschafft. Bestnoten gab es zudem bei den Einzelkriterien:
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Die Cave: Ein Labor für virtuelle Realitäten in 3DBachelor
Master
* Das Studium beginnt in der Regel zum Wintersemester. Auf Basis individueller Studienpläne kann auch eine Immatrikulation zum Sommersemester erfolgen. Ansprechpartner für Studienfachberatung
Ansprechpartner für Allgemeine Studienberatung
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