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Markscheidewesen und Angewandte Geodäsie
Markscheidewesen und Angewandte GeodäsieMarkscheidewesen ist eine Ingenieurdisziplin, welche als Vermessung im Bergbau umschrieben werden könnte. Zu den Aufgaben des Markscheiders gehören die Erfassung, Auswertung, Modellierung und Darstellung von Objekten im Bereich des Bergbaus. Geodäsie ist als Wissenschaft und Lehre von der Ausmessung und Abbildung der Erdoberfläche die Grundlage jeder Koordinatenbestimmung auf und in der Erde sowie im erdnahen Raum. Ihre seit dem Altertum bestehende enge Verbindung zur Geometrie ist im Freiberger Lehrangebot mit den physikalischen Grundlagen gekoppelt. Die TU Bergakademie Freiberg ist die weltweit älteste Bergbauuniversität und bietet Markscheidewesen und Angewandte Geodäsie in einem renommierten Diplomstudiengang an. Die Praxisnähe der Ausbildung wird durch ein eigenes Lehrbergwerk unterstützt. Die Studierenden schättzen die familiäre Atmosphäre und die ausgezeichneten Berufsaussichten. StudienkonzeptDas Studium ist ein Diplomstudium in einem modularisierten Studiengang. In der Lehre werden Inhalte vermittelt, die die Fähigkeit zur selbständigen ingenieurmäßigen und wissenschaftlichen Arbeit entwickeln. Es werden allgemeine und fachspezifische Methoden zur Behandlung und Lösung geoingenieurtechnischer Aufgaben und Probleme gelehrt, so dass der Absolvent in Verbindung mit seinen erworbenen theoriebezogenen und anwendungsorientierten Fachkenntnissen und Fähigkeiten zum sofortigen Einstieg in die Berufspraxis in der Lage ist. Die Ausbildung erfolgt an moderner Kommunikations-, Mess- und Auswertetechnik unter Anwendung adäquater Technologien und Beachtung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse. WER SOLLTE MARKSCHEIDEWESEN UND ANGEWANDTE GEODÄSIE STUDIEREN? Junge Frauen und Männer, die Etwa ein drittel der Studierenden sind weiblich und ebenso erfolgreich wie ihre männlichen Kommilitonen! StudienablaufIm Grundstudium erfolgt eine mathematisch-physikalische sowie eine geo- und ingenieurwissenschaftliche Grundlagenausbildung in den Fächern
Im Hauptstudium liegt der Schwerpunkt auf der markscheiderisch-geodätischen Fachausbildung. Hier besteht die Möglichkeit der Spezialisierung auf Tagebau, Tiefbau oder feste, flüssige oder gasförmige Rohstoffe. Exkursionen und Praktika sind fester Bestandteil des Studiums. Bis zum Beginn der Diplomrbeit ist eine markscheiderisch-geodätische praktische Tätigkeit außerhalb der Hochschule im Umfang von 120 Arbeitsschichten nachzuweisen.
Berufsfelder und EinsatzmöglichkeitenDas Studium eröffnet ein breites Spektrum späterer Einsatzgebiete, die von den klassischen Markscheidereien von Erkundungs- oder Bergbaubetrieben über den geotechnisch geprägten Ingenieurbau (Tunnelbau, Bergbau, Verkehrsbau, Städtebau, Talsperrenbau) bis zum Einsatzbereich der Geoinformatik (von Landschaftsgestaltung über Fahrzeugnavigation bis zur GIS-Anwendung im Businessbereich) reichen. Ebenso können anspruchsvolle Aufgaben in der Geo-Forschung übernommen werden. Zahlreiche Studierende aus Bereichen wie „Geotechnik und Bergbau“ oder „Geodäsie“, „Geoinformatik“ oder „Bauwesen“ deutscher, österreichischer oder schweizer Hochschulen entdecken den Freiberger Diplomstudiengang erst, nachdem sie bereits ein Studium begonnen oder einen Bachelorabschluss erlangt haben. Wer sein Studienfach wechseln will, erhält am Institut für Markscheidewesen und Geodäsie Beratung und Unterstützung. Wenn beispielsweise Fachsemester oder das gesamte Grundstudium anerkannt werden, kann gleich in einem höheren Semester begonnen werden. Der Wechsel ist auch zum Sommersemester möglich.
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GEO-Studiengänge in FreibergSchüleruni zum StudiengangEinblicke in den Studiengang bietet die Schüleruni zum Thema "Faszination Geoingenieurwesen: Bauen in Boden und Fels" vom 6. bis 10. August 2012. Informationen und AnmeldungDiplom
Ansprechpartner für Studienfachberatung
Ansprechpartner für Allgemeine Studienberatung
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