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Angewandte Informatik
Angewandte InformatikDie Angewandte Informatik in Freiberg erschließt die faszinierende Welt der Informations- und Kommunikationstechnologie für innovative Anwendungsgebiete. Angewandte Informatik schafft neue Zugänge und neue Denkmodelle für alle Bereiche der Gesellschaft, insbesondere auch über multimediale Kommunikation und virtuelle Realität. Heute entfallen bereits 60 Prozent der Wertschöpfung in der Flugzeugentwicklung auf Software und Kommunikationstechnik, 90 Prozent aller Innovationen im Auto haben mit Informatik zu tun. Die Angewandte Informatik überträgt dieses auf die profilbestimmenden Gebiete der TU Bergakademie Freiberg – Geo, Material, Energie und Umwelt. StudienkonzeptDer interdisziplinäre Studiengang Angewandte Informatik verknüpft eine praxisorientierte Kerninformatik mit Inhalten aus den profilbestimmenden Gebieten der TU Bergakademie Freiberg. Studierende erlernen die Analyse, Modellbildung, Konstruktion und Bewertung von komplexen und vernetzten Systemen praxisrelevanter Größenordnung mit Hilfe der Methoden der Angewandten Informatik. Interessante Systeme finden sich dazu speziell in den integrierten Anwendungsfächern Geo, Material, Energie, Umwelt, Technik und Wirtschaft. Durch die Orientierung auf Anwendungen in den Profillinien der TU Bergakademie Freiberg unterscheidet sich dieser Studiengang deutlich von gleichnamigen Angeboten anderer Universitäten. Der Bachelorstudiengang liefert ein umfassendes Verständnis der Angewandten Informatik, ergänzt um Praktische, Theoretische und Technische Informatik – u.a. Algorithmen und Datenstrukturen, Entwicklung von Softwaresystemen sowie Informations- und Kommunikationstechnologien. Grundlagen der Ingenieurmathematik im notwendigen Umfang und die intensive Einarbeitung in ein Anwendungsfach führen zu einer hervorragenden Berufsqualifikation: Design und Realisierung von modernen Informations- und Kommunikationssystemen sind Schlüsselqualifikationen, die in allen Branchen stark nachgefragt werden. StudienablaufDas Bachelorstudium gliedert sich in drei Phasen: Die Orientierungsphase (1. und 2. Semester) widmet sich der Grundlagenausbildung in den Bereichen praktische und technische Informatik sowie Ingenieurmathematik. In der Eignungsphase (3. und 4. Semester) werden praktische Informatik, Statistik und Numerik sowie fachübergreifende Grundlagen gelehrt. Darüber hinaus beginnt die Ausbildung in einem Anwendungsfach. Die Studierenden können sich dabei zwischen Geo, Material, Energie, Umwelt, Technik und Wirtschaft entscheiden. In der Vertiefungsphase (5. und 6. Semester) stehen Angewandte und Theoretische Informatik im Mittelpunkt. Zudem werden allgemein- und persönlichkeitsbildende Module wie zum Beispiel Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, wissenschaftliche Rhetorik oder Projektmanagement absolviert. Den Abschluss bildet die Bachelorarbeit mit Kolloquium.
Was kommt nach dem BachelorBereits nach sechs Semestern wird ein erster berufsqualifizierender Bachelorabschluss erreicht. Absolventen können damit ins Berufsleben starten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, in Freiberg einen Masterabschluss zu erwerben. Ausgehend von weiteren Themen der Kerninformatik – u. a. Verteilte Software, Künstliche Intelligenz, Computergrafik – bietet der viersemestrige Masterstudiengang eine vertiefte wissenschaftliche Qualifikation insbesondere auf den Gebieten Virtuelle Realität, High Performance Computing und komplexe IT-Systeme. Damit sind Absolventen in der Lage, speziell in den integrierten Anwendungsfächern in Bereiche vorzustoßen, die in hohem Maße die zukünftige technische und wissenschaftliche Entwicklung bestimmen. Der Master Angewandte Informatik bietet eine solide Grundlage für die weitere wissenschaftliche Qualifikation, beispielsweise die Promotion. Berufsbilder und EinsatzmöglichkeitenAufgrund des speziellen Ausbildungsprofils finden Freiberger Absolventen neben den üblichen Einsatzgebieten wie in Software- und Beratungshäusern, bei IT-Dienstleistern, in Banken und Versicherungen vor allem auch in den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der Grundstoff- und Automobilindustrie, des verarbeitenden Gewerbes und der Versorgungsunternehmen interessante Aufgabenstellungen. Für Masterabsolventen kommt auch ein Einsatz in Hochschulen bzw. Forschungseinrichtungen in Frage. Insgesamt sind die Berufsaussichten für Bachelor- und Masterabsolventen gegenwärtig und in mittlerer Zukunft ausgesprochen gut. Zahlen, Daten, FaktenCHE-Hochschulranking 2010: Beim jährlichen Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) und der Zeitschrift Die ZEIT belegt die TU Bergakademie Freiberg regelmäßig Spitzenplätze. Die Fakultät für Mathematik und Informatik hat es 2010 – wie schon in den Vorjahren – in den für Studierende besonders wichtigen Kategorien „Studiensituation insgesamt“ und „Betreuung durch Lehrende“ ganz nach vorne geschafft. Bestnoten gab es zudem bei den Einzelkriterien:
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Prof. Jung über das Informatik-StudiumSchüleruni zum StudiengangEinblicke in den Studiengang bietet die Schüleruni zum Thema "Humanoide Roboter: Die nächste Stufe der Evolution?" vom 6. bis 8. August 2012. Informationen und AnmeldungBachelor
Master
* Das Studium beginnt in der Regel zum Wintersemester. Auf Basis individueller Studienpläne kann auch eine Immatrikulation zum Sommersemester erfolgen. Ansprechpartner für Studienfachberatung
Ansprechpartner für Allgemeine Studienberatung
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