Wissenschaftsministerin beruft Jury für Landesexzellenzinitiative

Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange hat am 31. Januar 2008 acht Wissenschaftler und Unternehmer in die Jury für die Landesexzellenzinitiative berufen. Das Gremium entscheidet am 25. Februar, welche Anträge aufgefordert werden einen so genannten Vollantrag einzureichen. Die TU Berga
Als Juroren für die Landesexzellenzinitiative haben
- Dr. Udo Bechtloff, Geschäftsführer der KSG Leiterplatten GmbH Gornsdorf,
- Prof. Dr. Ulrich Blum, Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle,
- Wolfgang Heinze, Geschäftsführer der Sunfilm AG, Großröhrsdorf,
- Prof. Dr. Peter Hennicke, Präsident des Wuppertal Instituts Klima, Umwelt, Energie GmbH,
- Prof. Dr.-Ing Matthias Kleiner, Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft,
- Prof. Dr.Dr. h.c. Günter Stock, Präsident der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften,
- Prof. Dr. Karl. M. Einhäupl, Direktor der Klinik für Neurologie, Charité-Universitätsmedizin, Berlin und
- Prof. Dr. Birgit Kamm, Leiterin des Forschungsinstituts Bioaktive Polymersysteme FI biopos e.V., Teltow
ihre Mitarbeit zugesagt.

Die Jury wird am 25. Februar zur Bewertung der Antragsskizzen in Dresden zusammen kommen. Insgesamt 13 Forschungsprojekte hatten sich im Rahmen der sächsischen Landesexzellenzinitiative beworben, darunter zwei der TU Bergakademie Freiberg. Mit dem Forschungsprojekt „Funktionales Strukturdesign neuer Hochleistungswerkstoffe“ wollen Freiberger Materialwissenschaftler Impulse in der Werkstofftechnologie setzen. Ziel ist es, neue Werkstoffe für Anwendungen beispielsweise in der Photovoltaik, Mikroelektronik oder der Sensorik zu entwickeln. Die Antragsskizze zur Einrichtung eines „Internationalen Kohleforschungszentrums für Clean Coal Technologien“ (IKZ CCT) verfolgt die Neubelebung der Kohleforschung in Sachsen. Durch das Zentrum sollen neue Technologien zur klimaschonenden Nutzung von Kohle entwickelt werden.

Foto: Dr. Eva-Maria Stange bei der Investitur von Rektor Prof. Georg Unland am 3. November 2006 in Freiberg.

Ansprechpartner: 
Prof. Rudol Kawalla