Wissenschaftler zeigen Potentiale in Verfahrenstechnik für Ressourcentechnologie

„Unser Ziel ist es, die Entwicklungen in der Verfahrenstechnik insbesondere im Bereich der Nanopartikeltechnologie auch für die Gewinnung und Aufbereitung von Rohstoffen zu nutzen“, sagt Prof. Peuker, der seit 2008 an der TU Bergakademie Freiberg die Professur für Mechanische Verfahrenstechnik und Aufbereitungstechnik inne hat.Die Aufbereitung mineralischer Rohstoffe müsse auch technologisch eine Renaissance erfahren. Es werden neue, innovative Technologien benötigt, um neue Rohstoffquellen und -lagerstätten nutzbar zu machen."Hier kann die verfahrenstechnische Forschung einen wichtigen Beitrag leisten. Dazu müssen aber entsprechende Forschungsschwerpunkte gesetzt werden", so Prof. Peuker. Das Positionspapier soll Wirtschaft und Politik beraten und ein Baustein für eine technologische nationale und europäische Strategie der Ressourcenforschung werden.

Das Positionspapier haben die Freiberger Wissenschaftler für die ProcessNet erarbeitet. Offiziell wird es von den Fachgruppen Zerkleinern und Klassieren, Grenzflächen bestimmte Prozesse sowie Mechanische Flüssigkeitsabtrennung herausgegeben.

ProcessNet ist die deutsche Plattform für Verfahrenstechnik, Chemieingenieurwesen und Technische Chemie. Hier treffen sich über 5.000 Mitglieder aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung, um Erfahrungen auszutauschen, aktuelle Fragestellungen zu diskutieren und neue wissenschaftliche Trends zu identifizieren. ProcessNet ist eine gemeinsame Initiative von DECHEMA und VDI-GVC.

Der vollständige Wortlaut des Positionspapiers ist unter http://www.dechema.de/dechema_media/Downloads/Positionspapiere/PP_Aufbereitungstechnik_2012.pdf zu finden.