Wissenschaftler der TU Bergakademie Freiberg zur Vorexkursion in Panarea

Wissenschaftstaucher bei Messarbeiten in Panarea
Sechs Wissenschaftler der TU Bergakademie Freiberg kehrten kürzlich von ihrer Tauchexkursion im Mittelmeer zurück. Vom 30. Mai bis 9. Juni arbeiteten sie nördlich von Sizilien unter Wasser am aktiven Vulkan Panarea.

Dr. Nikolaus Klamerth will herausfinden, wieviel Quecksilber in den kochenden Fluiden enthalten ist, die am Meeresboden ausströmen. Er forscht gemeinsam mit Jan-Lukas Lohmann, der für seine Bachelorarbeit im Studiengang Geologie/ Mineralogie taucht. Zuvor hat der Geologe Richard Stanulla, der seit drei Jahren an seiner Doktorarbeit über die aktuelle Erzbildung im hydrothermalen System von Panarea arbeitet, das Quecksilbermineral Zinnober gefunden. Cordula Haupt und Sabine Vater sind Studentinnen in den Studiengängen Master Geowissenschaften bzw. Angewandte Naturwissenschaften und befassen sich im Rahmen ihrer Masterarbeiten mit den auftretenden Gesteinsformationen (Lithofazies) und der Mikrobiologie des Ökosystems.

Leiter der aktuellen Exkursion des Scientific Diving Centers der TU Bergakademie Freiberg war Dr. Thomas Pohl. Die Arbeiten dienten außerdem der Vorbereitung der Forschungsexpedition Anfang September dieses Jahres nach Panarea mit rund 20 beteiligten Studenten und Wissenschaftlern. Bei der Exkursion im September sollen unter anderem Messgeräte erprobt werden, die an der Professur für Technische Thermodynamik im vergangenen Jahr konstruiert und entwickelt wurden.

Weitere Informationen zum Scientific Diving Center der TU Bergakademie Freiberg: http://tu-freiberg.de/sdc/news

Ansprechpartner: 
Dr.-Ing. Thomas Grab, Tel. -3004