Winkler-Kolloquium mit Nobelpreisträger Prof. Ertl

Im zweiten Vortrag berichtete Professor Rudi van Eldik von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg über Flüssigphasenkatalysen, die als Modellsystem für das Enzym P450 dienen. Das Kolloquium schloss mit einem Vortrag von Professor Dietmar Schomburg von der TU Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig, der einen Einblick in die Bioinformatik gab und über die gegenwärtigen Anstrengungen, mit denen man in diesem Bereich den komplexen chemischen Netzwerken und großen Datenmengen Herr zu werden sucht, berichtete.

Im Rahmen des 35. Winkler-Kolloquiums wurde zum zweiten Mal der Ferdinand-Reich-Preis verliehen. Der Preis ging an Juliane Hanzig. Die Absolventin der Angewandten Naturwissenschaft erhielt den Preis für ihre herausragende Diplomarbeit. Darin befasste sie sich mit einem funktionellen Oxid, welches unter anderem als Sauerstoff-Sensor eingesetzt wird. Ihre Forschungsergebnisse sind bereits veröffentlicht und auf einer internationalen Tagung präsentiert worden.