Was haben Glas, Keramik und Stahl gemeinsam?

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20 Schülerinnen und Schüler entdecken im MINT-EC-Camp Werkstofftechnologie „Ceramics meet Steel“ vom 13. bis 16. Dezember an der TU Bergakademie Freiberg Gemeinsamkeiten der drei Werkstoffe.

„Wir haben interessante Vorlesungen, Experimente und Laborpraktika rund um die Werkstoffe Keramik, Glas und Stahl vorbereitet. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler viel über Gemeinsamkeiten, die auf den ersten Blick der verschiedenen Materialien nicht zu erahnen sind. Sie erfahren auch, bei welchen Gelegenheiten sie aufeinandertreffen und wie sie gemeinsam optimale Eigenschaften entwickeln können“, erklärt Kathrin Häußler vom Institut für Keramik, Glas und Baustofftechnik der TU Bergakademie Freiberg.

Damit die Schülerinnen und Schüler die Werkstoffe und ihre Einsatzgebiete genauer unter die Lupe nehmen können, öffnen die Institute für Keramik, Glas- und Baustofftechnik sowie für Eisen- und Stahltechnologie ihre Labore. Beim Experimentieren werden die vielen Gemeinsamkeiten der Materialien aufgedeckt. In den Labor-Praktika und an Versuchsanlagen gießen und härten die Teilnehmer selbst Stahl oder stellen Keramik her. Außerdem können sie die Materialien prüfen und emaillieren oder die Struktur im Rasterelektronenmikroskop untersuchen.

Wie das Wissen in der Praxis umgesetzt wird, erfahren die Teilnehmer auf Exkursionen zu den Unternehmen Duravit in Meißen, zum Edelstahlwerk Freital und der omeras GmbH in Lautern. Absolventen der TU Bergakademie Freiberg führen durch die Betriebe und stellen die Arbeit eines Ingenieurs vor, von der Herstellung von Edelstahl in Hochöfen über die Fertigung von Sanitärkeramik bis zum Schmelzen von Glas.

MINT-EC – Das nationale Excellence-Schulnetzwerk

MINT-EC ist das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Es wurde im Jahr 2000 von den Arbeitgebern gegründet und arbeitet eng mit deren regionalen Bildungsinitiativen zusammen. MINT-EC bietet ein breites Veranstaltungs- und Förderangebot für Schülerinnen und Schüler sowie Fortbildungen und fachlichen Austausch für Lehrkräfte und Schulleitungen. Das Netzwerk mit derzeit 267 zertifizierten Schulen mit rund 289.500 Schülerinnen und Schülern sowie 22.700 Lehrkräften steht seit 2009 unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz der Länder (KMK). Hauptförderer von MINT-EC sind der Arbeitgeberverband Gesamtmetall im Rahmen der Initiative think ING. sowie die Siemens Stiftung und die bayerischen Arbeitgeberverbände vbm bayme / vbw. 

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