Vorträge zur historischen Entwicklung der TU Bergakademie Freiberg

Mit der Geschichte der TU Bergakademie Freiberg im 20. Jahrhundert beschäftigt sich ein Graduiertenkolleg der Ressourcenuniversität am Freitag, dem 27. Januar. Ab 9.30 Uhr geben Doktoranden und wissenschaftliche Mitarbeiter des Instituts für Wissenschafts- und Technikgeschichte (IWTG) im Senatssaal
Die Vorträge zur historischen Entwicklung der Bergakademie schlagen einen Bogen von der Zeit des Deutschen Kaiserreiches über die Weimarer Republik, das DritteReich und die DDR bis in die Anfangsjahre der neuen Bundesländer. So referiert Nele Lehmann, Doktorandin am IWTG, beispielsweise über den Status der Freiberger Universität in der deutschen Hochschullandschaft um 1900, während sich Dr. Norman Pohl mit dem Verhältnis zwischen den Freiberger Wissenschaftlern und dem Nationalsozialismus auseinandersetzt.

2009 richtete Prof. Helmuth Albrecht, der den Lehrstuhl für Technikgeschichte und Industriearchäologie an der Ressourcenuniversität innehat, das Graduiertenkolleg zur Geschichte der Bergakademie im 20. Jahrhundert ein, um eine wissenschaftliche Lücke zu schließen. Fünf Promotions- und ein Habilitationsprojekt beschäftigen sich seitdem mit der historischen Aufarbeitung der Rolle der Bergakademie in den verschiedenen Systemen. Im Laufe des Jahres 2012 schließen nun die ersten Doktoranden ihre Vorhaben ab. Die Veranstaltung dient dazu, der breiten Öffentlichkeit erste Ergebnisse der Forschung vorzustellen.

Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Die Einladung mit dem Vortragsprogramm finden Sie als PDF-Dokument unter dem nachfolgenden Weblink.
Ansprechpartner: 
Prof. Helmuth Albrecht