Von Pucccini-Arie bis James Bond-Medley

Mit James Bond-Melodien brillierten die Musiker schon mehrmals an der Universität. Generalmusikdirektor (GMD) Jan Michael Horstmann nutzte diese Beliebtheit und stellte diesmal das gesamte musikalische Programm auf den Action-Filmhelden ein.

"Ich kenne sie alle", sagte er eingangs verschwörerisch - und meinte die Bond-Streifen. Das bewies Horstmann dann mit Sinn für Spannung und Humor bei seinen Moderationen. Ob er ein Werk von Johann Sebastian Bach, Julius Fučík, Dimitri Schostakowitsch oder Bedřich Smetana ankündigte - immer gelang es ihm, einen Bogen zu einer Szene, einem Musiktitel oder einem Drehort der Bond-Film zu spannen. Übrigens: Seine 'Lizenz zum Flöten' hatte an diesem Abend der Solist Sören Glaser bei der h-Moll-Suite von Johann Sebastian Bach mitgebracht.

Ein Höhepunkt des Konzerts war das abschließende James Bond-Medley, für das sich das Publikum eine Zugabe erklatschte. Es gab aber noch ein weiteres musikalisches Highlight: Tenor Christian Malchow mit seiner Interpretation dreier Arien aus Puccini-Opern. Vor allem für sein "Nessun dorma" aus "Turandot" erhielt der Sänger Bravo Rufe. Die Zugabe dieser bekannten romantischen Arie bildete schließlich den Abschluss eines anregenden Konzertabends.

Bereits am Sonntag, dem 7. Februar, gibt es im Theater Freiberg ein weiteres Konzert. In der Serie "Der Generalmusikdirektor lädt ein unternimmt Jan Michael Horstmann in diesem Jahr mit dem Klangkörper musikalisch-literarische "Traumreisen". Die erste führt nach England mit Musik aus vier Jahrhunderten und Literatur von drei Autoren.

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Mittelsächsiches Theater