TU Freiberg stärkt Zusammenarbeit mit Universitäten in China

Zwei Männer händeschüttelnd vor Bildschirm.
Gemeinsam mit der Wuhan University of Science and Technology plant die TU Freiberg den Aufbau eines internationalen Labors für neue Technologien der Feuerfest- und Metallurgie. Das beschloss Rektor Prof. Dr. Klaus-Dieter Barbknecht am 11. Mai gemeinsam mit WUST-Präsident Prof. Hongwei Ni.

Ziel ist es, die internationale Verbundforschung auf dem Gebiet der Hochtechnologie der Metallurgie und der Feuerfesttechnik und deren Anwendung zu fördern und eine gemeinsame Forschungslaborstruktur zu etablieren. Von Seiten der TU Bergakademie Freiberg sind die Institute für Eisen- und Stahltechnologie, für Geotechnik und für Keramik, Glas- und Baustofftechnik beteiligt. Laborpartner ist das staatliche Schlüssellabor für Feuerfest und Metallurgie in China.

Auch mit drei weiteren chinesischen Eliteuniversitäten baute Rektor Prof. Barbknecht während seiner China-Reise vom 5. bis 11. Mai die gemeinsame Zusammenarbeit aus. Zu den unterzeichneten Vereinbarungen gehörte die Erneuerung des „4+2-Programms“ mit der China University of Mining and Technology (CUMT) in Peking am 7. Mai. Das Programm ermöglicht Bachelorabsolventen der CUMT die Aufnahme in nahezu alle Master- und Diplomstudiengänge an der TU Bergakademie Freiberg. Es ist bereits die dritte Verlängerung der ursprünglich bereits 2011 geschlossenen Vereinbarung. Seither haben 39 Absolventen der CUMT in Freiberg ein Studium aufgenommen. 

Mit dem ebenfalls in Peking ansässigen China University of Geoscience (CUGB)  vereinbarte der Rektor am 8. Mai den Ausbau des gemeinsamen Doppel-Master-Abkommens im Bereich der Wirtschafts- und Betriebswirtschaftslehre,  speziell im Studiengang „International Business in Developing and Emerging Markets“. Für den gemeinsamen Austausch ist zudem die Abhaltung internationaler akademischer Konferenzen zu Themen wie Internationale Wirtschaft, Internationale Ressourcen- und Umweltökonomie, Management und Recht sowie der Austausch von Gastwissenschaftlern für die Forschung geplant.

Eine weitere Station war zudem die China University of Geoscience Wuhan. Mit dem Besuch unterstreicht die TU Freiberg die Bedeutung der Kooperationspartner für das internationale Netzwerk im Bereich Lehre und Forschung.

An der TU Bergakademie Freiberg sind derzeit 215 Studierende und 31 Doktoranden aus China immatrikuliert.

Weitere Informationen: http://tu-freiberg.de/international/partner/asien 

Ansprechpartner: 
Haina Chen-Konietzky, Koordinatorin für Ostasien / China, International Office, Tel: 03731-394329