TU Bergakademie unterstützt Veranstaltung für Weltoffenheit

Die Wissenschaft in Freiberg ist international. Dies zeigt schon der Blick in die Geschichte ihrer Universität. Bereits fünf Jahre nach der Gründung der Bergakademie 1766 kamen die ersten ausländischen Studierenden nach Freiberg. Heute, fast 250 Jahre später, bereichern rund 500 internationale Studierende das Leben der Universität und der Stadt. Auch in der Forschung nehmen sie eine wichtige Rolle ein. So arbeiten derzeit in Freiberg 93 ausländische Wissenschaftler aus 30 Ländern, acht Prozent aller Professoren kommen aus dem Ausland. Dies ist ein Spitzenwert im nationalen Vergleich.

"Was für Wissenschaft zählt, sind kluge Köpfe und Ideen, nicht Nationalität oder Herkunft", erklärt Dr. Andreas Handschuh, Kanzler der TU Bergakademie und Mitglied der "Initiative gegen Extremismus". "Wir sind sehr froh, dass viele internationale Wissenschaftler an unserer Universität forschen und die weltoffene Atmosphäre schätzen."

Auch die Forschungsprojekte der Universität zeigen, wie eng Freiberg mit ausländischen Universitäten und Wirtschaftspartner verzahnt ist. Denn ihre Themen - sei es die Bereitstellung von Rohstoffen, die Versorgung mit Energie, der Schutz der Umwelt - lassen sich nur grenzüberschreitend lösen. Internationalität und Weltoffenheit sind für Freiberg der Garant, auch weiterhin so erfolgreich mit Wissenschaftlern aus der ganzen Welt in einer Vielzahl von Projekten zusammenzuarbeiten.

Auf der Veranstaltung auf dem Obermarkt sprechen Landrat Volker Uhlig und der Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm. Internationale Studierende und Promovenden der TU Bergakademie werden von ihrer wissenschaftlichen Arbeit in Freiberg berichten.