TU Bergakademie reist mit Junioruni nach China

"Vom weißen Gold und vielem mehr" wird Claudia Wenzel an der Internationalen Schule in Wuhan berichten. "Dabei können die Schüler unter anderem erleben, wie Glocken aus Porzellan hergestellt werden", erklärt die Freiberger Doktorandin. Die Gipsformen und das Material für die Versuche nimmt sie extra aus Freiberg mit.

Die Freiberger Nachwuchswissenschaftlerin gehören zu einer sächsischen Delegation, die den Freistaat derzeit in Wuhan, der Hauptstadt seiner Partnerprovinz Hubei, präsentiert. In der Zehn-Millionen-Metropole stellen die Gäste aus Deutschland unter dem Motto "Deutschland und China - Gemeinsam in Bewegung" Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft aus Sachsen vor. Höhepunkt ist dabei eine "Deutsch-chinesische Promenade" in Wuhan. Entlang des Jangtse stellen sich dort alle Bundesländer mit eigenen Pavillons vor. Bereits im März dieses Jahres hatte das sächsische Wissenschaftsministerium bei den Universitäten im Freistaat angefragt, ob sie nicht Ideen für interessante Präsentationen hätten.

"Wir haben uns dort mit einer Kinderuni und dem Haus der kleinen Forscher beworben", berichtet Kathrin Häußler vom IKGB. Das Programm für Vor- und Grundschulkinder fand große Zustimmung bei den Mitarbeitern des Ministeriums und wurde in das offizielle Programm des Wuhan-Besuches übernommen. So wird die Freiberger als einzige Universität im sächsischen Pavillon in Wuhan mit ihren Experimenten für und mit Kindern präsent sein.

In Zukunft möchte die TU Bergakademie Freiberg ihre Beziehungen zu China weiter ausbauen. So ist es auch Aufgabe der Delegation, die Universität im Reich der Mitte bekannter zu machen, um auch neue Studenten und Doktoranden für Freiberg zu gewinnen. Auf Bildungsmessen in Wuhan, Shanghai und Peking sowie bei Besuchen verschiedener Hochschulen und Bildungseinrichtungen präsentieren die Freiberger die TU Bergakademie mit ihren vielfältigen Studien- und Forschungsmöglichkeiten. Darüber hinaus sollen auch auf wissenschaftlicher Ebene neue Kontakte geknüpft und Kooperationen angebahnt werden.

Bild: Die Studentin Taotao Lue bereitet mit Claudia Wenzel, Doktorandin am IKGB, die Experimente für die Junioruniversität in Wuhan vor. (Foto: Eckardt Mildner)