TU Bergakademie Freiberg verleiht Georgius-Agricola-Preis

Der Rektor der TU Bergakademie Freiberg, Prof. Bernd Meyer, hat am Mittwoch, dem 13. Juni, den Georgius-Agricola-Preis des Deutsch-Russischen Rohstoff-Forums überreicht. Die Auszeichnung, die mit 2.500 Euro dotiert ist, ging an die Freiberger Geophysikerin Ulrike Lautenschläger und den Metallurgen Dmitry Nikolaevich Safonov von der russischen Bergbauuniversität St. Petersburg. Der Preis wird seit 2010 an Nachwuchsforscher verliehen, deren Werdegang ein großes wissenschaftliches Potential erwarten lässt und die sich sozial und gesellschaftlich engagieren.
Den Georgius-Agricola-Preis des Deutsch-Russischen Rohstoff-Forums erhielten in diesem Jahr Ulrike Lautenschläger und Dmitry Nikolaevich Safonov, die sich durch hervorragende wissenschaftliche Leistungen und ein hohes soziales Engagement ausgezeichnet haben. Lautenschläger hat an der Ressourcenuniversität Geophysik studiert. Ihre Masterarbeit schloss sie bei Baker Hughes INTEQ GmbH, einem Unternehmen im Erdöl-Service-Bereich, mit der Note sehr gut ab. Außerdem betreute sie unter anderem ausländische Gäste, organisierte Fachschaftsabende und war lange Zeit als Chefredakteurin der Freiberger Studentenzeitung "Wühlmaus" tätig.

Safonov ist seit 2009 Doktorand an der russischen Bergbauuniversität St. Petersburg und der Technischen Universität Lappeenranta in Finnland. Zuvor absolvierte er ein Masterstudium im Bereich „Automatisierung technologischer Prozesse in der Metallurgie“ in St. Petersburg an der Bergbauuniversität. Schon während des Studiums erhielt er mehrere Auszeichnungen. Für das Studienjahr 2011/2012 wurde Safonov mit dem „Stipendium des Präsidenten der Russischen Föderation“ ausgezeichnet.

Den Georgius-Agricola-Preis hat der gemeinnützige Verein Deutsch-Russisches Rohstoff-Forum e.V. gestiftet, der den wissenschaftlichen Nachwuchs und die Forschung im Bereich der ressourcenschonenden Erkundung und energieeffizienten Verarbeitung von Rohstoffen fördern will. Hauptkriterien für die Preisvergabe sind die Qualität und Originalität der bisherigen Forschungsarbeiten. Besonders gewürdigt werden außerdem die soziale Kompetenz des Bewerbers und der Schwierigkeitsgrad des gewählten Forschungsansatzes.

Ansprechpartner: 
Simon Schmitt