TU Bergakademie Freiberg intensiviert Kontakte nach Spanien

(v.l.) Prof. Dr. Samuel Martin-Barbero (Rektor der Universität Camilo José Cela)
Mit der heute (21. April) unterzeichneten Absichtserklärung erweitert die TU Freiberg ihr internationales Netzwerk. Gemeinsam mit der spanischen Universität Camilo José Cela (UCJC) fördert sie künftig den studentischen Austausch sowie die Zusammenarbeit in Forschung und Lehre.

„Die Erklärung zeigt den aktiven Dialog unserer beiden Universitäten und ist die Basis für eine lange und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Die Kooperation mit Universitäten in Spanien, Frankreich oder auch Italien ist für uns ein weiterer wichtiger Schritt, um die Internationalisierung unserer Universität weiter voranzutreiben“, erklärt Rektor Prof. Dr. Klaus-Dieter Barbknecht. Über Details des Abkommens tauschte er sich mit dem spanischen Rektor Prof. Dr. Samuel Martin-Barbero während seines Aufenthaltes in Madrid aus. Dabei ist ihm die Universität nicht unbekannt: Seit 2015 ist der Freiberger Rektor Mitglied im internationalen Gremium der UCJC (International Advisory Board), in dem Partner aus verschiedenen Institutionen und Ländern über die Weiterentwicklung des Bildungssystems im Hinblick auf ökonomische, soziale und kulturelle Faktoren beraten und Projekte starten.  

Prof. Helmuth Albrecht, Direktor des Instituts für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte an der TU Bergakademie Freiberg wird die Zusammenarbeit der Universitäten koordinieren. Mit seinem Institut bestehen die ersten Gemeinsamkeiten. Bei ihren Untersuchungen zur Stadtentwicklung greift die Fakultät für Architektur der UCJC auf die Freiberger Erfahrungen aus dem Bereich der Industriearchäologie zurück. Auch in diesem Bereich wollen die beiden Partner ihre Kooperation mit gemeinsamen Projekten intensivieren. Dieser Kontakt geht auf einen Besuch von Prof. Samuel Martin-Barbero an der Bergakademie im Dezember 2016 zurück, bei dem es zwischen den Professoren zu einem intensiven Austausch über die Verbindung moderner Stadtentwicklung und Stadt- und Industriearchäologie  kam.

Die Universität Camilo José Cela ist eine private Hochschule in Madrid. Sie wurde im Jahr 2000 als Teil der internationalen Bildungseinrichtung SEK gegründet und trägt den Namen des spanischen Schriftstellers und Literatur-Nobelpreisträgers Camilo José Cela. In seinem zentralen Campus im Herzen der Madrider Innenstadt (Almagro) lehren die fünf Fakultäten Gesundheit, Kommunikation, Bildung, Architektur und Technologie, Recht und Wirtschaft. Der erstklassige städtische Standort verbindet Studenten mit einer Vielzahl von Fachleuten, Organisationen und Unternehmen.