TU Bergakademie Freiberg gratuliert Prof. Dr. Reinhard Schmidt zum Bundesverdienstorden

Prof. Dr. Reinhard Schmidt (links) mit Ministerpräsident Stanislaw Tillich © Ber
Am 7. Dezember überreichte Ministerpräsident Stanislaw Tillich elf Bürgern aus Sachsen stellvertretend für den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Zu den Preisträgern zählt auch der Vorsitzende des Freiberger Hochschulrates, Prof. Schmidt.

Aus der Pressemeldung der Sächischen Staatskanzlei vom 7. Dezember 2017:

"Für seine herausragenden Verdienste um den Bergbau und besonders seinen Einsatz für den Wiederaufbau des Sächsischen Oberbergamtes, für sein großes Engagement für die Bergbauregion des Erzgebirges als Lebensmittelpunkt und auch als Wirtschaftsstandort sowie für sein Tun und Wirken zum Wohl der Stadt Freiberg und der dortigen TU Bergakademie wird Prof. Dr. h. c. Reinhard Schmidt gewürdigt.

Es ist in entscheidendem Maße auch sein Verdienst, dass die Obere Sächsische Bergbehörde, deren Präsident er von 1991 bis 2011 war, nach der Wiedervereinigung am historischen Standort wieder angesiedelt werden konnte.

Zudem förderte er als Gründungs- und langjähriges Vorstandsmitglied des Geokompetenzzentrums Freiberg e. V. die Kommunikation und Vernetzung von Firmen, Institutionen, Behörden und wissenschaftlichen Einrichtungen im Sinne des traditionsreichen Bergbaus.

Auch die Entstehung des Weltforums der Ressourcenuniversitäten für Nachhaltigkeit an der TU Bergakademie Freiberg ist seiner Mitwirkung zu verdanken. Diese Leitidee, an der sich 100 Universitäten aus 56 Ländern beteiligen, führte zu weltweiter Anerkennung und Exzellenz der Bildungseinrichtung. Prof. Schmidt machte Freiberg und das Erzgebirge mit allen Facetten bekannt und wurde 2010 auch zum „Botschafter des Erzgebirges“ ernannt."