TU Bergakademie Freiberg feiert 20. Jubiläum des Studium generale

Beim Studium generale werfen die ...
Zum 20-jährigen Bestehen des Studium generale lädt die TU Bergakademie Freiberg am Freitag, dem 16. Dezember, zu einem Festkolloquium ein. Im Senatssaal der Freiberger Universität auf der Akademiestraße 6 beschäftigen sich ab 10 Uhr Wissenschaftler verschiedener Institutionen mit der Rolle von Bildu
Seit 1991 bietet die TU Bergakademie Freiberg das Studium generale für Studenten, Mitarbeiter und Bürger an. „Das Ziel dieser fächerübergreifenden, allgemeinbildenden Veranstaltungen ist es, das wissenschaftliche Querdenken und die Ausbildung von Schlüsselkompetenzen bei den Studierenden durch interdisziplinäre und allgemeinwissenschaftliche Bildungsinhalte zu erweitern“, erklärt Ulrike Schöbel, Koordinatorin des Festkolloquiums. Gerade in Zeiten stark modularisierter Bachelor- und Masterstudiengänge sei es wichtig, dass die Studenten nicht vergessen, „einen Blick über den Tellerrand zu werfen, denn auch die Arbeitgeber wollen keine Fachidioten“, fährt Schöbel fort.

Das Studium generale geht auf das Humboldtsche Bildungsideal zurück, das dafür wirbt, eine spezielle Studienfachrichtung mit einer ganzheitlichen Ausbildung zu verbinden. „Es geht vor allem darum, das Fachwissen mit allgemeinen Kenntnissen und Fähigkeiten abzurunden“, erläutert Schöbel. „Durch die interdisziplinären Fragestellungen erhalten die Studenten neue Denkanstöße und es erschließen sich ihnen andere Sichtweisen.“ Um diesem Anspruch zu genügen, werden beim Studium generale der TU Bergakademie Freiberg die Lehrinhalte der verschiedenen Fakultäten durchmischt und Wissenschaftsfelder abgedeckt, die nicht im Studienangebot vertreten sind.

Wie diese Ziele erreicht werden können, erklären unter anderem Wissenschaftler der Freiberger Universität auf dem Festkolloquium am 16. Dezember. Die Tagung beleuchtet das Projekt Studium generale ausgehend von allgemeinen, regionalen und internationalen Perspektiven. So referiert beispielsweise Prof. Caroline Robertson-von-Trotha vom KIT über die Chancen und Herausforderungen für das Studium generale durch internationale Vernetzung. Der Eintritt zur der Veranstaltung ist frei. Eine Anmeldung ist nicht unbedingt notwendig, wird aber aus organisatorischen Gründen erbeten. Interessenten können sich entweder unter der Telefonnummer 03731/ 39 3406 oder unter der E-Mail-Adresse studiumgeneraleatiwtg [dot] tu-freiberg [dot] de registrieren.
Ansprechpartner: 
Ulrike Schöbel