ThyssenKrupp Steel zeichnet Freiberger Studenten aus

Der TKS-Award ist mit einem monatlichen Stipendium in Höhe von 250 Euro verbunden. Zudem wird Veronika Gabsch zusammen mit sechs weiteren prämierten Freiberger Studenten in das Betreuungsprogramm von ThyssenKruppSteel aufgenommen.

Für den diesjährigen TKS-Award, der zum sechsten Mal an der TU Bergakademie Freiberg verliehen wurde, haben sich insgesamt neun Studierende der Freiberger Fakultät für Maschinenbau, Verfahrens- und Energietechnik, der Fakultät für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie sowie der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften beworben. „Ich bin durch Prof. Michael Höck für den Preis vorgeschlagen worden“, berichtet Veronika Gabsch. Der Inhaber des Lehrstuhls für Industriebetriebslehre/Produktionswirtschaft und Logistik ermunterte sie, ihre Bewerbungen für die Auszeichnung einzureichen. „ThyssenKrupp Steel ist für mich als späterer Arbeitgeber sehr interessant“, begründet sie diesen Schritt. „Besonders hat mich bei dem Unternehmen beeindruckt, wie es den Nachwuchs fördert.“

Deswegen hat sie sich bei der Preisverleihung am 25. November in Duisburg besonders über das Mentorenprogramm des Unternehmens gefreut, das sie nun nutzen darf. Damit stehen der 21-jährigen Studentin Weiterbildungsangebote und weltweite Praktika von ThyssenKruppSteel offen. Zudem wird ihr ein persönlicher Betreuer zur Seite gestellt. Ihr Mentor ist Rudolf Schönenberg, Direktor der Produktion in Dortmund. „Er war in den ersten Gesprächen mit mir sehr aufgeschlossen“, berichtet sie erfreut. Zusammen mit den anderen ausgezeichneten Freiberger Studenten lud ThyssenKrupp Steel sie für Anfang Mai erneut nach Duisburg ein. Dort erwartet die Preisträger unter anderem dann ein Bewerbungstraining.

Bei der Entscheidung für die Verleihung des TKS-Award zählte neben überdurchschnittlich fachlichen Leistungen auch das persönliche Engagement außerhalb des Studiums. Veronika Gabsch setzte sich besonders bei der Überarbeitung der Prüfungsordnungen der neuen Bachelor-Studiengänge ein. „Hier gab es Kinderkrankheiten, die den zügigen Studienablauf erschwerten“, erklärt sie. Als studentische Hilfskraft am Lehrstuhl von Prof. Höck sowie im Prorektorat Bildung wirkte sie aktiv an der Umsetzung des Bolognaprozesses mit.

Der TKS-Award ist Teil des Kooperationsvertrages der TU Bergakademie Freiberg mit der ThyssenKrupp Steel AG, der im März 2003 unterzeichnet wurde. Bei der Auswahl der Preisträger wirkt der Vorstand von ThyssenKrupp Steel mit. Die Vereinbarung über engere Zusammenarbeit sieht neben dem Austausch wissenschaftlicher Ergebnisse vor allem die Unterstützung besonders engagierter Studierender vor.