Studentenwerk und Universität heißen Neugeborene willkommen

„Wir möchten gemeinsam mit der Universität die Vereinbarkeit von Familie und Studium verbessern“, hebt Dr. Stephan Fischer, Geschäftsführer des Studentenwerks, bei der Vertragsunterzeichnung hervor. Schon seit 1991 bietet das Werk in seiner Kita am Hornmühlenweg 60 Plätze für Kinder von Studierenden an. Dieses Angebot soll erweitert und noch besser an die Bedürfnisse junger Eltern angepasst werden. „Bereits jetzt haben wir eine Stunde länger als gesetzlich vorgeschrieben geöffnet“, so Fischer. Zukünftig soll an Tagen, an denen bis zum Abend Vorlesungen laufen, die Betreuungszeiten entsprechend verlängert werden. Auch der Neubau einer Kita sei kurz vor seinem Start, so Fischer.

„Wir möchten die Anziehungskraft der TU Bergakademie Freiberg für junge Familien erhöhen“, erklärt Prof. Bernd Meyer. „Studierende, aber auch Mitarbeiter, die sich für ein Kind entscheiden, sind bei uns besonders willkommen. Denn sie zeigen schon früh, dass sie klare Ziele haben“. Bereits in den letzten Jahren haben beide Vertragspartner Maßnahmen umgesetzt, die bessere Bedingungen für junge Studenten und Mitarbeiter mit Kind schaffen. So wurden in den Gebäuden Wickelmöglichkeiten und Spielecken eingerichtet. Der aktuelle Vertrag sieht vor, dass auf dem Campus weitere Plätze für Säuglinge und Kinder entstehen.

Studentische Familien mit Nachwuchs erwartet künftig ein ganz besonderes Präsent. Der Vertrag sieht vor, dass für diese „kleinsten Studenten“ ein Begrüßungspaket zusammengestellt wird. Derzeit fördert das Studentenwerk bereits solche Familien mit 50 € „Startgeld“. Die Vertragsunterzeichner sind beide seit 2008 Mitglieder des „Freiberger Bündnis für Familienfreundlichkeit“.

Foto: Dr. Stephan Fischer (2.v.l), Geschäftsführer des Studentenwerks, und Rektor Prof. Bernd Meyer unterschreiben den Vertrag, um junge Familien an der TU Bergakademie noch besser unterstützen zu können. An der Vertragsunterzeichnung nehmen Kanzler Dr. Andreas Handschuh (l.) und Thomas Schmalz (r.), Leiter der Abteilung Soziale und kulturelle Dienste beim Studentenwerk, teil. (Fotograf: Eckardt Mildner)