Studentenbetreuung in Freiberg wieder Spitze

Studenten der Chemie und der Mathematik werden an der TU Bergakademie Freiberg hervorragend betreut. Zu diesem Urteil kommt das aktuelle Ranking des Gütersloher Centrums für Hochschulentwicklung (CHE).
In beiden Studiengängen belegte die Freiberger Universität in der Kategorie „Betreuung“ bundesweiten einen Platz in der Spitzengruppe. Die Ergebnisse veröffentlicht die ZEIT am 6. Mai 2009 in ihrem „Studienführer 2009/10“. Im Fach Mathematik gaben die Studenten vor allem beim Gesamturteil und der Betreuung Freiberg wieder sehr gute Noten. „Anonymes Studieren gibt es bei uns nicht“, erklärt Prof. Wolfgang Mönch, Dekan der Fakultät für Mathematik und Informatik der TU Bergakademie Freiberg, das gute Abschneiden beim CHE-Ranking. „Vom ersten Semester an kennt der Professor seine Studenten und umgekehrt. Diese ausgezeichnete Betreuung spiegelt sich auch bei den Studienabbrecherzahlen wider. So weist das aktuelle Sächsische Hochschulrating 2008, das die Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig im Auftrag des Sächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst erstellte, für die Freiberger Uni die niedrigste Abbrecherquote bei den Mathematikstudenten nach.

Auch in der Chemie überzeugt die TU Bergakademie im CHE-Ranking 2009 durch die hervorragende Betreuung und belegte daneben bei der „Studiensituation insgesamt“ einen Spitzenplatz. Das Ranking von CHE und der ZEIT ist die größte Evaluierung bundesdeutscher Hochschulen. Dabei werden keine Rangplätze vergeben, sondern die erhobenen Indikatoren, wie „Betreuung“ oder „Studiensituation insgesamt“, einer Spitzen-, Mittel- oder Schlussgruppe zugeordnet. Jedes Jahr wird ein Drittel der 31 beurteilten Fächer neu bewertet. In diesem Jahr betraf es unter anderem die Studiengänge Chemie, Geowissenschaften und Mathematik.

Ein herausragendes Niveau bescheinigt das CHE-Ranking ebenfalls den anderen Freiberger Studiengängen, vor allem den Fächern Maschinenbau, Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen. Bei der Betreuung und der Laborausstattung erhielten sie hier Bestnoten. Auch bei der »Studiensituation insgesamt« liegt die TU Bergakademie Freiberg an der Spitze. Damit erreicht Freiberg beim Maschinenbau, der Verfahrenstechnik und dem Chemieingenieurwesen in drei der fünf wichtigsten Bewertungskriterien die höchste Position - ein besseres Ergebnis kann keine andere Universität vorweisen.

Für seine aktuelle Erhebung wertete das CHE neben Fakten zu Studium, Lehre, Ausstattung und Forschung auch Umfrageergebnisse von rund 200.000 Studierenden und 15.000 Professoren aus. Seit dem ersten Erscheinen 1998 hat sich das CHE-Ranking ständig verfeinert; mittlerweile gibt es für jedes Fach bis zu 34 Indikatoren.

Ansprechpartner: 
Prof. Michael Schlömann