Stipendiaten erhielten Urkunden zum Deutschlandstipendium

Am 9. Juni trafen sich im Hof von Schloss Freudenstein die ersten Deutschland-Stipendiaten der TU Bergakademie mit Rektor Prof. Bernd Meyer, Prorektor Bildung Dirk Meyer und Förderern von der Sparkasse Mittelsachsen, Solar World und der Nickelhütte Aue. Eine gute Gelegenheit für die 23 Stipendiaten, die Vertreter der Universität und die Geldgeber in zwangloser Runde persönlich kennen zu lernen. Anschließend wurde eine Exkursion nach Annaberg-Buchholz unternommen. Im Rathaus erhielten die Stipendiaten ihre Urkunden aus den Händen des Rektors und der Oberbürgermeisterin Barbara Klepsch.

Erstmals zum Sommersemester 2011 vergibt die Freiberger Universität ein Deutschlandstipendium. Erster Förderer war die Sparkassen-Stiftung TU Bergakademie Freiberg. Sie hatte sich bereit erklärt, acht Stipendien bereitzustellen und damit Studenten der TU Bergakademie Freiberg zu unterstützen.
Sie fördert damit besonders begabte junge Leute, die sich für ein Studium entschieden haben oder bereits Studenten sind. Diese müssen sich bewerben. Bei der Auswahl der Kandidaten werden neben sehr guten Noten auch Erfolge, Auszeichnungen, Berufs- oder Praktikumserfahrungen sowie außeruniversitäres Engagement berücksichtigt.Das nationale Deutschlandstipendium beträgt in der Regel 300 Euro im Monat. 150 Euro übernimmt der Bund, die zweiten 150 Euro wirbt die Universität ein. Sie kommen von privaten Förderern wie Unternehmen, anderen Stiftungen oder Privatpersonen.

Die TU Bergakademie Freiberg konnte bisher als Stifter gewinnen: die SolarWorld GmbH Freiberg, die Nickelhütte Aue GmbH, die Sparkassen-Stiftung TU Bergakademie Freiberg, Dr. Schnell Chemie GmbH und die Stiftung „Technische Universität Bergakademie Freiberg“. Das Deutschlandstipendium wird zunächst für zwei Semester bewilligt und monatlich von der Hochschule ausgezahlt.

Nach der Veranstaltung im Rathaus von Annaberg-Buchholz stand ein Besuch der „Manufaktur der Träume“ auf dem Programm. Diese Exposition und die terra mineralia im Freiberger Schloss Freudenstein stammen beide von der Stifterin Dr. Erika Pohl-Ströher.

Foto: Eckardt Mildner. Gruppenfoto der Stipendiaten mit Rektor Prof. Bernd Meyer (Mitte vorn), Prorektor Bildung Dirk Meyer (hintere Reihe, 4.v.r.) sowie den Förderern.
Ansprechpartner: 
Prof. Dirk Meyer