Stephanie Hasse ist neue Leiterin der GraFA

Seit Oktober hat die Graduierten- und Forschungsakademie der TU Bergakademie Freiberg (GraFA) eine neue Chefin. Die Diplom-Kauffrau Stephanie Hasse leitet jetzt die Institution, die Promovenden der TU zusätzliche Angebote innerhalb ihrer strukturierten Doktorandenausbildung anbietet.
Frau Hasse, was brauchen aus Ihrer Sicht Promovenden neben der Doktorarbeit, damit sie fit für den Arbeitsmarkt werden?
„Neben der hervorragenden wissenschaftlichen Ausbildung an der TU Bergakademie Freiberg als wesentlichste Qualifikation der Promovenden möchten wir beispielsweise die Teilnahme an Kursen in den Bereichen Management Basics und den in der Praxis immer wichtiger werdenden Soft Skills ermöglichen. Dazu gehören beispielsweise soziale Kompetenzen oder Themen wie Personalführung, Teamarbeit, Konfliktmanagement und Unternehmensethik. Und das ist genau eines der Kernziele der GraFA: Wir wollen den Promovierenden mit unseren Angeboten zusätzliche Fähigkeiten vermitteln, die ihnen sowohl für eine Karriere in der Industrie als auch für den Wissenschaftsbereich helfen.“

Was sollte aus Ihrer Sicht eine gute Doktorandenausbildung enthalten?
„Mir ist es wichtig, dass wir in unserer Graduierten- und Forschungsakademie die Doktoranden zielgerichtet und individuell unterstützen und fortbilden. Dabei ist eine gute Zusammenarbeit mit den jeweiligen Fakultäten, an denen die Wissenschaftler ihren Doktortitel erwerben, wichtig. An der GraFA werden sie Zusatzkurse in interkultureller Kommunikation, Betriebswirtschaftslehre, Projektarbeit und den Soft Skills erhalten.“

Was sind die Aufgaben, die für Sie als neue GraFA-Chefin nun anstehen?
„Nach dem Umzug der GraFA in der Burgstr. 23 möchte ich mich den wichtigsten Personen und zukünftigen Kooperationspartnern an der Universität vorstellen und sie kennen lernen. Nächstes Ziel ist, die Kompetenzschule mit ihren Seminaren zu starten und die Zusammenarbeit sowie die Verzahnung mit bestehenden Kursangeboten zu intensivieren und später auch Veränderungen anzuregen. Die GraFA soll ja ein Aushängeschild der Uni für praxisnahe Doktorandenausbildung sein.“

Stephanie Hasse stammt aus dem Schwarzwald. Sie hat in Saarbrücken und an der University of Michigan Business School (USA) Betriebswirtschaftslehre studiert. Danach arbeitete Stephanie Hasse zwei Jahre beim Automobilhersteller Seat in Spanien. Von 2001 bis 2010 war sie bei Siemens im Bereich Telekommunikation, im Vertrieb, im Projekt- und Prozessmanagement und im strategischen Marketing beschäftigt. Nebenberuflich unterrichtete sie Betriebswirtschaftslehre, Projekt- und Prozessmanagement. Sie ist mit Prof. Christian Hasse vom Lehrstuhl für „Numerische Thermofluiddynamik" verheiratet und hat einen Sohn.
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Cornelia Riedel