Startkapital für den neuen Rennwagen RT04

"Die Spende hilft uns sehr dabei, unser Projekt zu verwirklichen", freut sich Tina Sacher, Vorsitzende des Rennteams. Das Geld ermöglicht es den Studenten, wichtige Kaufteile frühzeitig zu bestellen und damit den Zeitplan abzusichern. Dadurch bleibt mehr Gelegenheit, um den RT04 vor seinem ersten Einsatz auf dem Hockenheimring zu testen und dessen Performance abzustimmen. Das Rollout des Boliden ist wieder für Anfang Mai geplant - die ersten Testläufe schließen sich im Idealfall direkt daran an.

Bereits im vergangenen Jahr hat das Team eine Zuwendung durch die Stiftung erhalten. "Dies hat wesentlich zu den hervorragenden Saisonergebnisse beigetragen", gibt Tina Sacher zu. So belegten die Studenten 2009 mit ihrem dritten Rennwagen bei der "Formula Student Germany" auf dem Hockenheimring einen beachtlichen 13. Platz - das bislang beste Ergebnis in der Geschichte des Vereins.

Die Kosten des Rennwagenbaus sind nicht zu unterschätzen - mit den Stiftungsmitteln für dieses Jahr kann das Team unter anderem die Kosten für Motorentechnik, wichtige Fahrwerkskomponenten wie Federung, Bremssystem und Bereifung sowie anteilig die Teilnahmekosten für die Events in Silverstone und Hockenheim abdecken.

Mit den Stiftungsmitteln für dieses Jahr kann das Team unter anderem einen Motor, den Reifensatz für eine Rennsaison sowie die Teilnahmekosten für Silverstone und Hockenheim abdecken.

Foto: racetech-Teamleiter Ronald Oertel (3.v.l.) erklärt Prof. Rudolf Kawalla, Rektor Prof. Bernd Meyer und Kanzler Dr. Andreas Handschuh technische Details des RT03. (Fotograf: Eckardt Mildner)