Starkregen, Trockenheit und Hitze – Annaberger Klimatage vom 16. bis 17. Mai

Folgen des Klimawandels in Mittelgebirgen stehen im Fokus der diesjährigen Klima
Der Klimawandel ist im Erzgebirge angekommen, doch wie wird sich dies in den nächsten Jahrzehnten weiter entwickeln? Mit solchen Fragen beschäftigten sich die diesjährigen Annaberger Klimatage am 16. und 17. Mai 2018, die von der TU Bergakademie Freiberg mit organisiert werden.

Experten aus Sachsen, aber auch aus der polnischen Nachbarregion, diskutieren über aktuelle Entwicklungen im Klimawandel wie Starkregen, Trockenheit und Hitzewellen. Dabei werden vor allem Ergebnisse neuer Projekte zu Analyse, Interpretation und Bewertung regionaler Klimadaten vorgestellt. „So wurden im Forschungsprojekt REGKLAM wesentliche Erkenntnisse zum regionalen Klimawandel in Sachsen erarbeitet und erlauben schon heute, damit verbundene Chancen und Risiken klar zu erkennen – und Vorsorge zu treiben“, so Prof. Dr. Jörg Matschullat. Weitere Schwerpunkte im Programm bilden die Betrachtung der Klimafolgen und dafür geeignete Anpassungsstrategien. 

Die führende „Klimadiplomatin“ Deutschlands, Nicole Wilke aus dem Bundesumweltministerium, wird über internationale Verhandlungen zum Klimawandel referieren. Die Veranstaltung unter dem Motto „Mittelgebirge – Weißer Fleck im Klimawandel?“ wird vom sächsischen Umweltminister Thomas Schmidt eröffnet. Am Vorabend der Tagung, am 15. Mai um 19:30 Uhr, findet in der St. Annenkirche ein öffentliches Konzert zum Thema „Klimawandel - Bewahrung der Schöpfung“ statt.

Zu den Veranstaltern gehören auch das Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft, die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt, das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, die TU Dresden, die Stadt Annaberg-Buchholz, der Erzgebirgskreis sowie die Deutsche Meteorologische Gesellschaft und der Deutsche Wetterdienst.

Weitere Informationen: https://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/klima/47104.htm

Ansprechpartner: 
Prof. Dr. Jörg Matschullat, Direktor Interdisziplinäres Ökologisches Zentrum, Telefon 03731 39-3399