Sächsischer Wirtschaftsminister Morlok eröffnet Altbergbau-Kolloquium

Der Altbergbau, stillgelegter Bergbau und unterirdische Hohlräume, stehen im Mittelpunkt des 10. Altbergbau-Kolloquiums der TU Bergakademie Freiberg vom 4. bis 6. November. Die Veranstaltung wird heute, am Donnerstag, dem 4. November, vom sächsischen Wirtschaftsminister Sven Morlok in der Alten Mens
Auf dem Kolloquium werden über 400 Teilnehmer aus dem Inland sowie Polen, Belgien, Österreich, Bulgarien, der Schweiz, Mongolei und der Ukraine erwartet.

Veranstalter des 10. Altbergbau-Kolloquiums sind das Institut für Geotechnik und das Institut für Markscheidewesen und Geodäsie der TU Bergakademie Freiberg sowie der Arbeitskreis „Altbergbau“ der Fachsektion für Ingenieurgeologie der Deutschen Gesellschaft für Geotechnik und des Deutschen Markscheidervereins.

Während der zweitägigen wissenschaftlichen Vortragsveranstaltung mit über 30 Vorträgen und zwei Exkursionen werden neue Erkenntnisse zur Erkundung, Bewertung und der Verwahrung von Altbergbau vorgestellt.

Mit dieser nun schon 10. Tagung erhalten auf diesem Gebiet arbeitende Experten wie Geotechniker, Markscheider, Spezialtiefbauer und Bauingenieure die Gelegenheit, neue Erkenntnisse und technische Lösungen auf dem Gebiet der Erkundung, Bewertung, Sicherung und Verwahrung von Altbergbau und unterirdischen Hohlräumen vorzustellen, Erfahrungen auszutauschen und Kontakte zu pflegen. Ein Schwerpunkt der diesjährigen Jubiläumstagung ist die Erkundung und Sanierung von Altbergbau im mitteldeutschen Raum.

Bildunterschrift: Professor Joachim Menz (rechts) vom Institut für Markscheidewesen und Geodäsie diskutiert mit Professor Wolfgang Busch vom Institut für Geotechnik und Markscheidewesen in Clausthal-Zellerfeld. Professor Busch stellte auf dem Altbergbau-Kolloquium ein System zur dreidimensionalen Darstellung von Altbergbau vor. Foto: Torsten Mayer.

Ansprechpartner: 
Dipl.-Geologe Detlev Tondera