Richtkrone schmückt neuen Hallenkomplex auf dem Campus


Der hier neu entstehende Komplex für die Fakultät für Maschinenbau, Verfahrens- und Energietechnik umfasst ein Investitionsvolumen von 6,7 Millionen Euro und wird aus dem Konjunkturpaket II finanziert. Bereits Ende dieses Jahres soll der Hallenkomplex fertig gestellt sein.

Sachsen Finanzminister Prof. Georg Unland sagte in seiner Festansprache: „Mit dem heutigen Tag nimmt das größte Einzelprojekt des Freistaats innerhalb des Konjunkturpaketes II und einer die wichtigsten Bauvorhaben der TU Bergakademie weiter Gestalt an. Der Forschungsschwerpunkt Verfahrens- und Maschinentechnik an der Ressourcenuniversität wird damit fit gemacht für die Aufgaben der Zukunft“. Damit werde der exzellente Ruf der Universität weiter gestärkt und auch der Wissenschaftsstandort Sachsen profitiere davon.

Hansjörg König, Staatssekretär im Wissenschaftsministerium betonte: „Ich freue mich sehr, dass mit dem Bauvorhaben die technischen Voraussetzungen für eine Halle und ein Technikum zur flexiblen Nutzung entsteht, in dem Maschinenbauer, Verfahrenstechniker und Aufbereitungstechniker forschen können.“ Rund 49 Millionen Euro insgesamt flossen aus dem Konjunkturpaket II in den Bereich Bildung/Hochschulen. Schließlich wolle man für die Themen der Zukunft gut gerüstet sein.

Rektor Prof. Bernd Meyer freute sich, dass der Bau ohne Verzögerungen vonstatten gehe. Prof. Meyer erinnerte daran, dass die Universität im Jahr 2009 mit 52 Millionen Euro die höchsten Drittmitteleinkommen erreicht habe. Daran haben vor allem die Mitarbeiter der Fakultät 4 einen hohen Anteil. Sie sind auch die Nutzer des neuen Zentrums für Verfahrens- und Maschinenentwicklung. Er dankte allen Mitarbeitern für ihr gute Arbeit. „Sie haben erst Leistungen gebracht und keine Forderungen aufgestellt. Bald können Sie unter modernsten Bedingungen arbeiten und forschen.“ Nach den Festreden gab Peter Voit, Leiter der Chemnitzer Niederlassung des SIB, das Signal zum Aufziehen der Richtkrone. Begleitet von den Klängen des Steigerliedes, gespielt vom Bergmusikkorps Saxonia Freiberg e. V., schwebte die Krone mit ihren grün-weiß geschmückten Bändern aufs Dach. Der traditionelle Richtspruch kam dann aus lichter Höhe von Polier Hartmut Nestler von der Baufirma LSTW Freiberg.

Im Anschluss konnten sich die Gäste bei einem Rundgang über die Baustelle vom Fortgang der Arbeiten überzeugen. Die Gebäude des neuen Hallenkomplexes bieten ein Höchstmaß an Flexibilität und hohe Belastbarkeit der Böden und Decken. Hier finden künftig technische Apparate und Maschinen von vier Instituten ihren Platz. Dazu gehören das Institut für Maschinenbau, Konstruktion und Fertigung, das Institut für Mechanische Verfahrenstechnik und Aufbereitungstechnik, das Institut für Keramik, Glas- und Baustofftechnik und das Institut für Thermische Verfahrenstechnik, Umwelt-Verfahrenstechnik und Naturstoffverfahrenstechnik.Foto Detlev Müller: Das Richtfest auf dem Campus feierten mit: Finanzminister Georg Unland (2.v.l.), Staatssekretär Hansjörg König (l.), Rektor Prof. Bernd Meyer (3.v.l.) und Peter Voit vom SIB (rechts).
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