Rektorat der TU Bergakademie Freiberg stiftet Deutschlandstipendium

Naima Bouzoubaa, Maria Blücher und ...
In die Liste der privaten Förderer beim Deutschlandstipendium hat sich auch das Rektorat der TU Bergakademie Freiberg eingereiht. Das Leitungsgremium der Freiberger Universität unterstützt ab dem Sommersemester einen Studenten mit der monatlichen Förderung von 300 Euro. Die Bergakademie vergibt somit im zweiten Jahr des Programms wieder die größtmögliche Anzahl an Stipendien.
„Als Rektorat wollen wir mit guten Beispiel vorangehen und die bestehenden Stipendienprogramme weiter ausbauen“, beschreibt Prof. Michael Stelter, Prorektor Forschung der TU Bergakademie Freiberg, die Motivation des vierköpfigen Gremiums. „Gerade beim Deutschlandstipendium ist die TU Bergakademie Freiberg eine Pilotuniversität, da wir uns bereits seit dem Start erfolgreich an dem Programm beteiligen. Wir unterstützen aktiv das Vorhaben des Bundes, in den nächsten Jahren bis zu acht Prozent aller Studenten mit dem Deutschlandstipendium zu fördern.“

Auch im zweiten Jahr konnte die Bergakademie die größtmögliche Anzahl von 53 Stipendien an ihre Studenten verteilen. Das Deutschlandstipendium, das 2011 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiiert wurde, fördert Studenten, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt, mit 300 Euro pro Monat. Die eine Hälfte übernimmt dabei der Bund, die andere wirbt die Universität von privaten Förderern wie Unternehmen, Stiftungen oder Einzelpersonen ein.

Bei der Auswahl der Kandidaten werden neben sehr guten Noten auch Erfolge, Auszeichnungen, Berufs- oder Praktikumserfahrungen sowie außeruniversitäres Engagement berücksichtigt. In einer Kommission waren am 19. April an der Freiberger Universität 53 hochqualifizierte Bewerber ausgewählt worden. Ab dem laufenden Sommersemester erhalten sie nun das Stipendium. Unterstützt wurde die Kommission dabei von den privaten Förderern, die sich einen ganzen Nachmittag Zeit genommen hatten, um die Unterlagen der Bewerber gründlich zu studieren.

Ansprechpartner: 
Simon Schmitt