Rektor Prof. Meyer beim Deutsch-Russischen Wissenschaftsjahr in Moskau

Das Deutsch-Russische Jahr der Bildung, Wissenschaft und Innovation wird am Montag, den 23. Mai 2011, in Moskau durch Bundesbildungsministerin Annette Schavan und ihren russischen Amtskollegen Andrej A. Fursenko eröffnet. Der Rektor der TU Bergakademie Freiberg, Prof. Bernd Meyer, wird als Teil einer 30köpfigen Delegation in Moskau vor Ort sein und sich unter anderem mit dem Rektor der Moskauer Lomonossow-Universität, Prof. Wiktor Antonowitsch Sadownitschij, treffen.
"Die TU Bergakademie Freiberg ist die deutsche Schlüsseluniversität für die deutsch-russischen Wissenschaftsbeziehungen auf dem für beide Länder wirtschaftsstrategisch bedeutsamen Gebiet der Rohstoffe", sagt Prof. Bernd Meyer, der Rektor der TU Bergakademie Freiberg. „Technologien für Rohstoffe“ zu erforschen, stehe im Zentrum der deutsch-russischen Modernisierungspartnerschaft.
Mit dem „Deutsch-Russischen Jahr der Bildung, Wissenschaft und Innovation 2011/12“ soll die erfolgreiche bilaterale Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Russland sichtbar gemacht und weiter intensiviert werden.

Die TU Bergakademie Freiberg pflegt enge Kontakte mit Wissenschaftlern in Russland. So gibt es jährlich wissenschaftliche Kolloquien mit russischen Studenten in Freiberg und in Petersburg, Freiberger Wissenschaftler pflegen außerdem vielfältige persönliche Kontakte nach Russland und beraten vor Ort. Studenten aus Russland sind eine der größten Gruppen unter den Austauschstudenten in Freiberg. Die TU Bergakademie FG und die Bergbauuniversität St. Petersburg sind Partneruniversitäten im Deutsch-Russischen Rohstoffforum.

Zur Eröffnung des Deutsch-Russischen Jahres der Bildung, Wissenschaft und Innovation am Montag, den 23. Mai 2011, wird der Rektor der TU Bergakademie, Prof. Bernd Meyer, an Gesprächen der ca. 30köpfigen deutschen Delegation um Bundesbildungsministerin Prof. Annette Schavan mit russischen Partnern teilnehmen. Außerdem steht ein Treffen mit dem Präsidenten der Moskauer Lomonossow-Universität, Prof. Wiktor Antonowitsch Sadownitschij, auf dem Programm.

Höhepunkte des akademischen Jahres 2011 werden die zentralen Feiern anlässlich des 300. Geburtstages des russischen Universalgelehrten Michail Lomonossow am 19.11.2011 an der Lomonossow-Universität in Moskau und am 25.11.2011 in Freiberg sein.

Innerhalb des Deutsch-Russische Wissenschaftsjahres werden unter dem Motto „Partnerschaft der Ideen“ Wissenschafts- und Forschungsorganisationen, Hochschulen sowie Unternehmen beider Länder in Deutschland und Russland gemeinsame Konferenzen, Symposien und Workshops zu wichtigen Zukunftsthemen durchführen.

Deutschland und Russland haben ihre Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung während der vergangenen zwei Jahrzehnte kontinuierlich ausgebaut: Meilensteine sind das erste Abkommen zur wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit (WTZ) aus dem Jahr 1987 und die 2005 auf Regierungsebene unterzeichnete Strategische Partnerschaft in Bildung, Forschung und Innovation.

Unter dem Motto „Partnerschaft der Ideen“ soll das Deutsch-Russische Jahr 2011/12 die besten Beispiele der Kooperation sichtbar machen sowie neue gemeinsame Initiativen und Projekte anregen. Zu den Forschungsprioritäten zählen dabei auf der Grundlage bestehender Fachvereinbarungen beispielsweise optische Technologien, Meeres- und Polarforschung, Informations- und Kommunikationstechnologien sowie biologische Forschung und Biotechnologie. Im Rahmen der Kooperation soll die institutionelle Zusammenarbeit weiter ausgebaut werden, um die Spitzenforschung zu stärken. Durch gemeinsame Innovationspartnerschaften sollen Forschungsergebnisse schneller in marktreife Produkte überführt werden. Ein besonderes Augenmerk liegt auch auf der Förderung junger Talente: durch deutsch-russische Austauschprogramme und Hochschulpartnerschaften wird der wissenschaftliche Nachwuchs beider Länder besser qualifiziert.

Ansprechpartner: 
Cornelia Riedel